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Taupo - Levin
17. April 2003
Am See entlang geht es heute weiter bis Turangi. Von hier aus kann man in den Tongarino NP oder weiter
Richtung Wellington auf der SH 1. Wir möchten gerne nach Wellington weiter und so umfahren wir die
Vulkane des NP, die majestätisch mit Wolkenkranz aus der Ferne grüßen. Teilweise
durchfährt die Straße große Aufforstungen, die die Neuseeländer stolz mit
Aufforstungstafeln versehen haben. Dann folgen wir der Desert Road. In Waoruru halten wir und besuchen das
gut gemachte Armeemuseum. Es informiert über alle Kriegsgebiete und UN–Einsatzorte, wo neuseeländische
Soldaten im Einsatz waren oder sind. Bevor wir losfahren, nehmen wir im angeschlossenen Cafe einen Cappuccino
zu uns. Nun wird die Strecke langatmig und wir durchfahren Palmerston North. Die Stadt ist verkehrsmäßig
unübersichtlich.
ADAC: "Das reiche Agrargebiet prägt ihr kommerzielles und geistiges Leben. Gepflegte Gärten
und eine 10 km lange Promenade am Fluß bieten Spaziergängern Entspannung. Wir fahren durch diese
Stadt und gelangen endlich nach Levin. Hier finden wir ein nettes Motel. In der Nacht merken wir erst an den
rattenden Güterzügen, dass wohl hinter dem Haus eine Eisenbahnlinie vorbeifährt."
Wellington
18. April 2004
Bei Otaki parken wir an die Bucht und machen einen ausgedehnten Strandspaziergang. Vor uns liegt Kapiti Island.
Die einstige Walfangstation ist heute ein Vogelschutzgebiet.
Von Waikanae fährt Ria eine sehr schmale Passstraße durch Regenwald. Bei jeder Begegnung mit einem
anderen Fahrzeug bedarf es höchster Konzentration. Eine Kolonne mit Militärfahrzeugen begegnet uns.
Oben wo baumgroße Farne zu bestaunen sind halten wir an um ein Foto von der vor uns liegenden Schlucht
zu machen. Ich gehe bis an den Rand. In hundert Meter Tiefe liegen jede Menge verrotteter Autos. Nicht gerade
umweltfreundlich. Dann geht's ebenso schmal und kurvenreich bergab nach Upper Hutt. Eine tolle Fahrleistung.
In Upper Hutt regnet es und so brechen wir die Fahrt nach Masterton ab. Über Lower Hutt geht es Richtung
Wellington. Hier sind die von uns ausgesuchten Motels belegt. Quality Inn verlangt für 1 Queens Bed 130 ND.
Das ist ein bisschen viel und so fahren wir wieder raus nach Lower Hutt. Das Motel sahen wir vom HWY aus liegen,
gelangten aber erst durch langes Suchen dorthin: Fernhill – Motor - Lodge. Schönes Zimmer und ruhige
Atmosphäre. Es wird kälter: 16 Grad C.
Wellington
19.April 2003
Nach dem Frühstück fahren wir wieder nach Wellington. Tiefgarage im Zentrum kostet 5 N$ /all day.
Der Eindruck vom Stadtzentrum ist gut. Regierungsgebäude und Verwaltungsgebäude wirken gepflegt. Die
Stadtautobahn durch das Herz der Stadt wirkt störend. Die Hauptstadt Neuseelands zählt
ca. 375000 Einwohner.
Wir erwischen einen sonnigen Tag, was wenn man den Reiseführern glaubt zu dieser Jahreszeit selten ist.
Zunächst gehen wir in das Nationalmuseum Te Papa.
Der Prospekt sagt : "Kia ora! Willkommen im Te Papa Neuseelands kühnem und innovativen Nationalmuseum
in atemberaubender Lage direkt am Meer. Hier erhalten Sie einen einzigartigen Einblick in Neuseeland, und Sie
hören die faszinierenden Geschichten des Landes und seiner Menschen."
Der Eintritt ist frei und das Museum ist sehr gut besucht. Die Geschichte des Landes wird
abwechslungsreich,
spannend und interaktiv dargestellt, ebenso die Geschichte der Einwanderer, die Entwicklung der Technik oder die
Kultur der Maori dargestellt wird. Alle Multimediamöglichkeiten werden eingesetzt. Langeweile kommt nicht auf.
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