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Reisebericht: Von Auckland nach Wanaka |
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Von Auckland nach Wanaka
Kuala Lumpur, Brisbane, Auckland, Darfield, Franz Josef Gletscher, Bruce Bay, Paringa, Haast, Wanaka
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Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2003
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
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Hannover – Kuala Lumpur
5. April 2003
4.oo Uhr früh aufstehen. Christian kann wegen seines Studiums leider nicht mitreisen.
Diesmal kein Regen auf dem Weg zum Flughafen.
Eine Fokker F70 bringt uns nach Amsterdam. Da wir bei KLM Vielfliegerprogramm Gold- Elite
sind können wir die KLM - Lounge in Schiphol benutzen, eine der drei. Die 25, 41 und 52.
Wir gehen in die 25. Dort sagt uns eine nette Dame am Desk, dass die Intercontinental Lounge 25 schöner sei.
Sie schwärmt von Neuseeland und wünscht uns einen guten Flug. Die Lounge 52 ist größer und
gemütlicher.
MH hat unsere vorreservierten Sitzplätze geändert. In der 747 400 sitzen wir Reihe 60 A,C, an der
Fensterseite; dort ist viel Platz für Beine und Taschen.
Ab und zu wird die Reiseroute am Bordbildschirm gezeigt. Jetzt fliegen wir an Trapezun vorüber über
den Kaukasus.
Die Route wurde wegen des begonnenen IRAK – Krieges geändert. Hoffentlich trifft uns keine verirrte Rakete.
Bis Kuala Lumpur 6 Stunden Zeitunterschied. Wir überfliegen Karachi. Von hier noch 4,5 Stunden bis KLIA.
Die Mekka-Anzeige besagt, dass dieser heilige islamische Ort 3300 km hinter uns liegt. Höhe 11300 m, 1014 km/h
und -52 Grad Celsius.
Ankunft Kuala International Airport (KLIA) gegen 6 Uhr früh.
Brisbane nach Auckland
6. April 2003
Stau beim imigration desk. Gegen 7.30 sind wir im Pan Pacific Airport Hotel.
Hier haben wir einen Day-use-room reservieren lassen. Der Raum ist o.k. Duschen und ab ins Bett.
Wir fallen gleich in den Schlaf und werden gegen 15.00 durch einen wake-up-call wieder aus dem Schlaf
gerissen.
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Beim Auschecken viel Papierkram. Dann durch die drückende Schwüle zum klimatisierten Flughafen.
Hier genießen wir die MH –Lounge. Einchecken zum Flug MH 137 über Brisbane nach Auckland. Diesmal
geht es ein wenig langsam voran.
Unsere reservierten Sitzplätze bereiten erneut Ärger. Der Chefsteward mahnte uns, dass diese Plätze
für die Crew reserviert sind. Ria und ich weichen nicht. Dann kommt der Chef vom Grundservice und wird
ein wenig unfreundlich. Dies vermutet man gar nicht bei MAS. Er bietet uns einen Upgrade-Flug später an.
Wir lehnen ab, da wir ja nun alles zeitlich genau geplant haben.
Er schimpft, da die Maschine noch immer am Boden ist. Wir sollten uns entschuldigen, sonst könnte das
teuer werden für uns. Wir sagen, das sei wohl nicht ganz verständlich, er solle sich bei uns entschuldigen,
da die Sitzplätze reserviert waren. Naja. Die Passagiere hören interessiert zu, Kurze Beratung innerhalb
der Crew, dann dürfen wir auf unseren Sitzen Platz nehmen.
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Kurze Zeit später startet unser Flug nach Auckland über Brisbane. Zwischenstopp in Brisbane. Desinfektion
des Fluggerätes wegen SARS?. Alle Passagiere mit Gepäck raus aus der Maschine, alle mit Gepäck durch den
Sicherheitscheck wieder zurück. Ein bisschen Schikane, oder?
Ankunft in Auckland
7. April 2003
Jetzt läuft alles wie geschmiert. Landung in Auckland, Shuttle zu den Domestic Flights. E-Tickets bei
Qantas abholen, einchecken und weiter geht es nach Christchurch auf die Südinsel. Bei Avis wieder alles ok.
Ein HONDA –C-RV ist diesmal unser Auto. Es regnet leicht als wir losfahren. Wir fahren ( Highway 73)
Richtung Westküste bis Darfield. Hier finden wir ein nettes Motel für 80 N$. Devise: erst einmal ausschlafen.
Nachts brummelt ein Gewitter.
Darfield - Franz Josef Gletscher
8. April 2003
Die Sonne scheint. 7.00 Aufstehen, Duschen und um 9.00 Uhr sind wir wieder auf der Piste. Keine Probleme
mit der Zeitverschiebung. Durch das ausruhen in KLIA geht die Anpassung doch besser. Den HWY 73 befahren wir
Richtung Westcoast.
Die Bergkette grüßt von Ferne. Die Strasse ist sehr gut ausgebaut. Überhaupt das Straßennetz
ist hervorragend!
Es geht vorbei an Straußenfarmen, Hirschfarmen und Schafweiden. An den Highways stehen oft große
Verkehrswarnschilder: Z.B. Unter einem schwarzen Kreuz steht der Spruch: You are long time dead!
OderSkelett mit Fuß auf dem Gaspedal: speeding ticket.
Wie schon gesagt, die Straße zwischen Christchurch und Hokitika an der Westküste ist gut ausgebaut
und die Southern Alps liegen vor uns. Die Herbstsonne taucht die Farben in ein klares Licht. Doch eine lange
weiße Wolke schwebt stets vor uns. Wir sind im Land der weißen Wolke. Wir befahren den
Arthur's Pass National Park.
An einem Aussichtspunkt an der Schlucht von Otira halten wir an und bestaunen das Gefälle, welches mit 16%
relativ stark ist.
Arthur's Paß, der nach einem Landvermesser benannt wurde, liegt etwa 900 über NN. Auf unserer Seite ist
alles herbstlich trocken. Wir fahren die steile Strecke und gelangen in ein anderes klimatisches Gebiet,
in den Regenwald nach Hokitika.
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Darfield / Westalpen
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Bike auf dem Dach
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Hokitika
Im Goldrausch von 1884 entstand dieser Ort, der kurzfristig 20.000 Menschen beherbergte.
Heute sind es nur noch 3.300.
Auch heute kann man noch an 15 ausgewiesenen Stellen dem Goldrausch verfallen.
Wer nichts keine gelbes Gold findet kann es kaufen oder das grüne Gold der Westküste aufspüren,
dem Greenstone (Jade). Wem das nicht gelingt, der kann Jade in allen Verarbeitungsformen käuflich erwerben,
als Schmuck oder Skulptur.
Wir machen einen Spaziergang durch diesen touristischen Ort und kaufen eine Telefonkarte,
die sich später als nur mobilfontauglich erwies, bestaunen den Uhrenturm und kaufen bei
New World Lebensmittel ein.
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Wir fahren weiter über Ross und Harithari nach Franz Josef Glacier. Auf der rechten Seite beginnt
der Westland NP und auf der linken Seite der Mount Cook NP. Überall Regenwald. Hier in Franz Josef Gletscher
hört man dauernd startende und knatternde Hubschrauber. Die Hubschrauber fliegen kurz über den Mount Cook
und weiter in den Tasman-Gletscher. Kurzes Aussteigen zum Gletscherfoto und dann geht es wieder runter ins Tal.
Wer fliegen will, muss darauf achten, dass man den frühesten Flug am Morgen erwischt, dann ist die Sicht
oft sehr gut.
Der Niederschlag im Westland NP ist 10mal höher als in Westeuropa.
Der Mount Cook ist mit 3754 Meter der höchste Berg in Neuseeland. In beiden Nationalparks sind
herrliche Wanderungen möglich.
In Franz Josef Gletscher, durch den österreichischen Geologen Julius von Haast so benannt,
übernachten wir im Alpine Glacier Motor Lodge für 99 N$. Auch hier eine Kitchenette. Diese
Kleinküchen findet man fast überall in den Motels, was wir sehr praktisch finden.
Der erste Eindruck: sauberes Land, freundliche Menschen, Sprache gut zu verstehen, schöne Strassen
und Landschaften, sicheres Reisen.
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beeindruckende Flora
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Lake Wanake
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Bruce Bay – Paringa – Haast - Wanaka
9. April 2003
Schon früh knattern die Hubschrauber los. Wir wollen heute über Haast nach Wanaka.
Am Lake Paringa machen wir Rast und bei Bruce Bay treffen wir ein nettes australisches Ehepaar aus Perth.
In Haast kaufen wir noch einmal einige Lebensmittel ein. Mehr ist dort auch nicht los. Die Ortseinfahrt
ist durch Blumeninseln sehr schön geschmückt. Hinter Haast wir die Strecke kurvenreich. Allmählich
lassen wir den Regenwald hinter uns und gelangen in eine herbstlich wirkende Landschaft. Schafe und Hirsche wechseln
sich ab. Die "SH6 schwenkt hier landeinwärts und überquert den Alpenhauptkamm – The Main Divide
wie es vor Ort heißt – auf dem 563 m hohen Haast Pass, Die Straße folgt dem Verlauf eines alten
Jadehandelsweges der Maori und bietet unterwegs gut ein Dutzend markierter Walks and Tracks um sich die Beine
zu vetreten." (Dumont: Reisetaschenbuch Neuseeland)
Wir begeben uns auch auf einen Walk und betreten den Walk Blue Pool.
Nach ein paar 100 Metern ist dort eine swinging bridge. Ria swingt die Brücke zu sehr, so walken wir mit
zwei netten Engländern wieder zum Parkplatz zurück.
Von hier aus geht es über den HWY 6 nach Makarora. Rechts liegt der lang gezogene Lake Wanaka,
auf der linken Seite beginnt etwas später der über 40 km lange Lake Hawea.
"Der Seespiegel wurde um ca 20 m angehoben, um mit dem Wasser das Kraftwerk im weit
entfernten Roxburgh zu betreiben"(Polyglott Neuseeland). Die gesamte Seenlandschaft ist
beeindruckend.
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Walter Jansen
Walter Jansen befindet sich im Ruhestand und hat nun endlich die Zeit gefunden seinem grossen Hobby dem "Reisen" nachzugehen. Neben seiner Frau und seinen Kindern sind Filmkamera und Fotoapparat dabei seine treuesten Reisebegleiter. Aber auch seine Gitarre darf nicht fehlen. Mit ihr bringt Walter Jansen vielen Menschen Unterhaltung und Freude. Besonders unterwegs bringt das Gitarrenspiel Menschen zusammen und Freundschaften werden durch die Musik leicht angebahnt.
Sein meist besuchtes Land ist Nord Amerika. Aber auch Malaysia, Australien, Neuseeland und einige Laender Afrikas faszinierten und inspirierten Walter Jansen zu weiteren Reiseabenteuern. Die naechste groessere Reise ist bereits in der Planung. Eine Reihe asiatischer Laender wird dieses mal das Ziel sein. Ganz neue Eindruecke und Abenteuer werden Gelegenheit zu weiteren Berichten geben.
www.reisekladde.de/
Kontakt via: kontakt@reisekladde.de
© Copyright für Artikel und Bilder liegen beim Autor
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Endlich erreichen wir Wanaka. Dieser gepflegte Ort ist ein touristische Zentrum, aber sehr angenehm.
Die Einwohnerzahl ist in den letzten 10 Jahren um das 10-fache gewachsen.
Heute leben hier ca. 2200 Einwohner. Hier kann man jeder Outdoor-Sportart nachgehen, Segeln, Golfen,
Wandern und sogar Skifahren. Wir finden ein nettes Motel - es gibt dort genügend - wir kaufen ein
und gehen heute früh zu Bett.
Nächste Etappe: Von Queenstown nach Christchurch
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