|
Mission Beach
Ein Bade- und Urlaubsparadies ist die 700-Einwohner-Gemeinde Mission Beach. Seinen Namen
bekam das Örtchen nach einem Missionarscamp, in welchem zwischen 1914 und 1918 Aborigines
zum christlichen Glauben umerzogen wurden. Etwa 14 km zieht sich der einsame Mission- bzw.
Wongaling Sandstrand in Richtung Süden, und besonders schön ist er nahe South Mission
Beach. Eine große Attraktion sind mittlerweile die zahlreichen Helmkasuare, die sich in den
Regenwäldern rund um Mission Beach beobachten lassen. Etwa 1,80 m groß und flugunfähig,
stehen die Straußenvögel auf der Liste der bedrohten Arten. An den Strassen überall
Vorsicht Kasuare. Doch gesehen haben wir keine.
Täglich gibt es ab Mission Beach und South Mission Beach mehrere Fähren nach Dunk Island.
Diese kleine Insel rühmt sich, die größte Zahl der dunkelblauen Ulysses Falter zu
beherbergen. Diese wunderschönen Schmetterlinge sind eines der Wahrzeichen Queenslands.
Ria empfiehlt Weiterfahrt bis Cairns. Überall Zuckerrohr. Über Tully und Innisfall dicke
Rauchschwaden über Feld und Wald. Stinkender Qualm überall. Endlich finden wir ein
schönes Appartement PACIFIC CAY für 70 AUD. Christian lässt sich die Rückflüge
bestätigen und will wissen ob das Didgeridoo mit an Bord genommen werden muss. Didgeridoo,
was ist das? Mal sehen wie es weitergeht.
Cairns
23.07.2001
Die Geschichte der Boomtown im Norden begann bescheiden: EinKoffer und eine Zeltstange mit
der Aufschrift ,,Post Office" waren die ersten ~Bauwerke" des heutigen Cairns.
Ganz besondere Glücksritter sollten in diesem Postamt ihre Briefe abholen oder aufgeben
können. Denn 1873 hatte James Venture Mulligan in Maytown am Palmer River (nahe des
heutigen Cooktown) Gold entdeckt. Bald strömten Digger in Scharen heran. Mit ihren
Segelschiffen landeten sie jedoch nicht direkt in Cooktown, sondern an jenem neu
erschlossenen Hafen mit der kleinen Briefbox, den man nach Sir William Cairns benannte, dem
damaligen Gouverneur von Queensland.
Heute zählt Cairns über 100 000 Einwohner. Der Tourismus-Boom in der Region steigert
ständig die Attraktivität der Stadt. Sie gilt als eine der am schnellsten wachsenden
Städte Australiens und ist Ausgangspunkt für zahlreiche Touren ans Barrier Reef, die
beiden vorgelagerten Inseln Fitzroy und Green Island sowie in die umliegenden Regenwälder.
Ein wenig Glanz der großen, weiten Welt bringt die großzügige, helle
Glas-Stahl-Architektur des neuen Reef Casinos in die Stadt, die ansonsten vor allem das Ziel
junger Rucksackreisender ist. Zum abendlichen Bummel entlang der Esplanade mit ihren Cafes
und Imbißbuden sei an dieser Stelle geraten — nicht jedoch, eines der vielen
überteuerten Souvenirs auf dem sehr kommerziellen täglichen "Night Market" (an der
Esplanade) zu kaufen!
Heute ist Einkaufstag. Touristen und Souvenirläden sind zahlreich vorhanden.
Abends Über dieses riesige Land und seine Probleme diskutiert.
Cairns – Darwin - Kuala Lumpur
24.07.2001
Christian wiegt unsere Gesamttonnage: 80 Kilo. Bei Avis keine Probleme. 10.45 Einchecken.
Flug Richtung Westen. Wüste und Steppe, einsame Küsten, überall Buschfeuer.
Zwischenlandung in Darwin, Einöde pur. Dann Weiterflug nach Kuala Lumpur. Hier hatten wir
ein Stoppverprogramm von Malaysian Airlines gebucht, was empfehlenswert ist.
Kuala Lumpur
25.07.2001 bis 27.07.2001
pNoch einmal 3 Tage Kuala Lumpur. Diese Stadt mit den schönen Gärten und Hotels kennen wir
schon. Natürlich allabendlicher Besuch auf dem chinesischen Markt. Die letzten Einkäufe
werden getätigt.
Gute Hotels lassen sich über Internet ohne Probleme buchen. Auf jeden Fall
Buchungsbestätigung mitnehmen. Das Frühstück ist ausgiebig.
Da wir West-Malaysia im Jahre 2000 ausführlich besucht haben, hier nur ein paar Tipps für
KL http//tourism.gov.my : Petronas Twin Towers mit Einkaufszentrum. Malls gibt es auch;
Nationalmuseum – die nationale Kunstgalerie –Hauptbahnhof- diverse Parks usw.
Am besten mietet man sich ein Taxi. Doch aufgepasst unser Taxifahrer wusste nicht wo die
nationale Kunstgalerie war und irrte mit uns durch Kuala Lumpur. Nach Rücksprache mit
anderen Taxifahrern fanden wir dahin.
|