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Melbourne - Sydney
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Reisebericht Melbourne - Sydney
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Australien
Melbourne - Sydney
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Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2001
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
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Frankfurt– Kuala-Lumpur
29.6.2001
4.00 Uhr ist fast immer unsere Fernreiseaufstehzeit. Doch diesmal geht es nicht nach
Hannover, sondern nach Frankfurt am Main. Der ICE hat mehr Verspätung als ein
Interkontinentalflug. Mit dem Zug nach Frankfurt und dort abzufliegen ist nur mit Flugtasche
zu empfehlen. Die Anbindung Bahnsteig – Flugsteig ist hier nicht gelungen.
Wir fliegen mit MH. Malaysian Airlines ist eine der Top Gesellschaften und sehr zu
empfehlen. Der Sitzabstand ist recht gut. Jeder hat seinen eigenen Monitor. Der Service ist
gut.. Gegen 11.30 Start und Landung in KLIA um 6.40 früh. Wir unterbrechen den Weiterflug
bewusst, da wir uns erst einmal ausschlafen wollen. Dieser Flughafen wirkt steril. Man kann
auch hier im Flughafen in der Longe sich in Ruheräume zurückziehen. Es gibt auch private
Ruheräume im Flughafen für USD 18.00. ich hatte im Concorde Inn, 2 Meilen vom Flughafen
entfernt für uns ein Zimmer mit 3 Betten reservieren lassen für 190 RM., incl. Breakfast..
Diese Motel – Anlage ist sehr gepflegt. Draußen ist es schwülheiß.
Kuala Lumpur – Melbourne
30.6.2001
Nach dem Frühstück legen wir uns hin und schlafen gut 6 Stunden. Vor dem Einschecken
lassen wir es uns gut gehen in der Golden Lounge als KLM- FD-Mitglieder und gegen 21.00 Uhr
starten wir nach Downunder: Australien. Gegen 1.30 befinden wir uns über " Grand Sandy
Desert. Bei Derby erreichen wir Australien.
Wir sind auf dem Kontinent Australien mit nur 18 Millionen Einwohner aber 118 Millionen
Schafe.
Melbourne
01.07. 2001
Ein junger Taxifahrer fährt uns ins IBIS-Hotel in der Therry Street. Fahrt 35 AUD. Wir
sind zu früh zum Einchecken, daher unser erster Spaziergang. Es sind ganze 9 Grad Celsius.
Wir frösteln und bewundern die schönen alten Häuser zwischen den neun Fassaden. Gleich
gegenüber vom Hotel ist Queen Victoria Market, ein herrlicher Einkaufsmarkt für Food- und
Hardware, Eingeborenenkunst und Didgeridoos: Hier kaufen wir gleich das 1. Känguru und
T-Shirts. Dann machen wir gleich eine Runde mit der kostenlosen C-Tram. Diese hält auch
immer in der Nähe von Sehenswürdigkeiten. Unterwegs müssen wir alle mal raus und
schieben. Zurück ins saubere Hotelzimmer und schlafen. Von 13.00 bis 18.30. Dann Trinken
und Lesen und Schlafversuche. Es klappt bis 3.30 Uhr, dann nächtliches Teetrinken und
weiterschlafen.
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Melbourne erkunden
02.07.2001
Die 3-Millionen-Stadt gilt als die "europäischste" aller australischen
Städte. Vornehme viktorianische Bauten aus dunklem Basaltstein sind das Erbe der englischen
Kolonialherren, ebenso wie die Leidenschaft der Einwohner für Pferderennen, Football und
Kricket. Mehr als 140 Nationen prägen heute Lebensgefühl und Kultur der Stadt. Nach
nordamerikanischem Muster wurde die City im Schachbrettmuster und Einbahnstraßensystem
angelegt, die Orientierung fällt also nicht schwer. (ADAC)
Wir nehmen wieder die kostenlose "City-Circle-Strassenbahn" Dann geht es zu
Fuß weiter. Wir sehen das farblich recht eigenwillige Bahnhofsgebäude., latschen durch die
eleganten Geschäfte der Bourke-Street. Und der "Royal-Arcade". Natürlich noch
einen Spaziergang an den Yarra-River mit herrlichen Gärten und Cafes. Alles like very
british.
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Von Melbourne nach Sydney
03.07.2001
9.00 aufstehen, Packen und Fahrt zum Flughafen. Fahrt mit einem eingwanderten Türken,
der zufällig nach Österreich wollte, den aber irgendwelche Lansleute mit den Tickets
reinlegten indem Sie Ihre Australia-Tickets gegen seine Austria-Tickets getauscht haben.
"Wegen Nebels in Melbourne sind Verspätungen möglich", steht auf einem
vorgefertigten Schild in der Boarding - Halle. Auch wir starten verspätet; doch gegen 15.00
fliegen wir an der Harbour Bridge und Opera vorbei und landen bei 18 Grad Celsius
Wintertemperatur in Sydney. Wir nehmen ein Taxi – rund 27 AUD, und fahren nach Kings Cross
ins Tue Crescent on Bayswater Hotel, gebucht über Internet. AUD für 3 Personen und Junior
Suite. Das Frühstück ist sehr gut. Die U-Bahn ist in der Nähe, Einkaufsläden auch, aber
auch Stundenhotels neben vielen Backpacker-Hostels.
Sydney
04.04.2001
Von King Cross nach City Coral. Wir spazieren on the Rocks und von dort zum Opernhaus.
ADAC:
On "The Rocks" Sinnvollerweise beginnt jede Erkundung Sydneys dort, wo alles
angefangen hat: "The Rocks., die erste europäische Ansiedlung ganz Australiens, entführt
in die verhältnismäßig junge aber nichtsdestotrotz spannende Historie, als von der
grellen Sonne schnell gebräunte Frauen und Männer in heller, grober Sträflingskleidung
den Felshang am Wasser mit Hacke und Schaufel bearbeiteten, um für sich notdürftige
Behausungen zu errichten. Doch nicht lange und "The Rocks~ mauserte sich zur
prosperierenden Hafenstadt, verkam dann aber zum Elendsviertel und wurde erst in den
siebziger Jahren — einer engagierten Bürgerinitiative sei Dank - zum nostalgischen
Schmuckstück herausgeputzt. Dabei hat, zu aller Besucher Glück, "The Rocks" nicht das
Schicksal eines Freilichtmuseums ereilt. Denn entlang derengen Gassen und steilen Treppen
sprüht das alte Viertel vor Leben, mit Hilfe langer Laden-Öffnungszeiten und
ausschankfreudiger Kneipen selbst bis spät in die Nacht hinein.
Sydney Opera House
Angeblich hat sich der dänische Architekt Jörn Utzon von Segelbooten zu der
ungewöhnlichen Dachkonstruktion inspirieren lassen, die das Opernhaus weltberühmt gemacht
hat. Das war 1956. Doch erst 17 Jahre später konnte das ~,architektonische Weltwunder~
eröffnet werden — nach enormen bautechnischen und finanziellen Problemen. Der ganze Arger
sowie die insgesamt 300 Millionen A$ haben sich gelohnt Das Sydney Opera House lockt
bedeutende Künstler aus aller Welt an, ist Haupt-Touristenattraktion, mit den hell
glänzenden Keramikkacheln auf den gewölbten Dächern ein Landmark, in exponierter Lage auf
der in den Hafen ragenden Landzunge weithin sichtbar. Im Innern bieten Opernbühne,
Konzertsaal und Theater zusammen Sitzplätze für rund 4700 Personen. Wer keine Karten mehr
für die stets gut besuchten Aufführungen ergattert, sollte zumindest an einer der täglich
stattfindenden 6ominütigen Führungen teilnehmen (Explorer Haltestelle). Oder lässt sich
von einer der kostenlosen Freilichtdarbietungen auf dem Vorplatz unterhalten — mit dem
breiten Treppenaufgang als Tribüne.
Oma spendiert uns eine Donizetti -Oper für morgen Abend. Opera Australia presents: TUE
ELIXIR OF LOVE. Ria ersteht die Tickets für uns Drei. Dieses Gebäude ist faszinierend. Man
kennt das Bild und nun steht man selber hier. Wir bewundern diese architektonische
Meisterleistung an dieser wunderschönen Bucht. Wir schießen Fotos über Fotos. Wir
schlendern durch den Botanischen Garten, de immer wieder neue Perspektiven auf Opera und
Bucht bietet. Es sind 18 Grad Celsius Wintertemperatur.
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Sidney Bridge
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Sidney Opera House
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Royal Botanic Gardens
Die 30 ha große Grünanlage des Botanischen Gartens schmiegt sich in sanften Rundungen
an die Hafengewässer. Eine wirklich hübsche Stelle, die bereits in den Anfängen der
Kolonie von der Gouverneursgattin Elizabeth Macquarie zu ihrem Lieblingsplatz erklärt
wurde. In Mrs Macquaries Chair (Explorer Haltestelle), einen an der Spitze des
Landvorsprungs in Stein gehauenen Sitz, nehmen heute bevorzugt Touristen zwecks
Erinnerungsfoto Platz. Ein dichtes Netz von Fußwegen führt durch den Park vorbei am
Terrain der ersten Farm Australiens und an Palm Grove mit mächtigen Palmenstämmen aus der
Mitte des 19. Jh. Immer wieder verjüngt wird der Herb Garden, wo Gewürz- und Heilpflanzen
aus allen Teilen der Welt ein betörendes Aroma verbreiten. Nur wenn der jeweilige
Gouverneur von New South Wales (NSW) in seinem Privatdomizil wohnen bleiben will, ist das
Government House für die Öffentlichkeit zugänglich. Dann darf jedermann die Traumaussicht
auf die Hafenbucht genießen. Ansonsten kommen Besucher lediglich den Außenmauern des auf
gotisch getrimmten Herrensitzes näher. Anders der altehrwürdige Steinbau der Art Gallery
of NSW im Südteil des Parks, The Domain genannt (Explorer-Haltestelle). Denn die Gemälde
und Plastiken der umfangreichen Kunstausstellung gieren förmlich nach Öffentlichkeit.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Yiribana Gallery, u.a. mit Rindenmalereien der
Aborigines und Pukumani Grave Posts, kultischen Grabpfosten von 1958.
Im herrlichen Hyde Park sehen wir fliegende Hunde und wunderbare Käferansammlungen, die
wie Smaragde aussehen. Ein netter Mann machte uns darauf aufmerksam. Wir laufen soweit die
Füße tragen zur George Street weiter.
In "The City"
George Street heißt die geschäftstüchtigste Straße Sydneys, Renommee-Adresse vieler
Banken, Versicherungen und Handelsunternehmen. Drumherum konzentriert sich das bunte Treiben
des Einzelhandels, das Sydney den Ruf eines Einkaufparadieses eingebracht hat. Verwinkelte
Passagen haben das Innere ganzer Häuserblocks zu witterungsunkabhängigen Shopping Centers
verwandelt. Und im palastartigen Queen Victoria Building, dem QVB, darf der Kunde wahrhaft
König sein. Auch wenn der Wind noch so kräftig durch die engen Häuser-Schluchten der
Wolkenkratzer fegt, die City will zu Fuß erobert werden. Einzige Ausnahme: die
aussichtsreiche Rundfahrt mit der hoch über Darling Harbour und Chinatown kreisenden
Monorail .Unzählige, hübsch gelegene Cafes appetitliche Imbissstände und
Spezialitätenrestaurants mäßigen zum stressfreien Sightseeing, das auf jeden Fall
ausreichend Zeit lass sollte für die kulinarischen Attraktionen Sydneys. Dank Einwanderern
aus aller Welt bieten Sydney eine kosmopolitische Küche.
Zum Schluss holen wir uns noch Informationen vom Visitor Center "on the Rocks".
Dann geht's zum Einkaufen und ab ins Hotel.
Darling Harbour
05.07.2001
Dieses schmucke Hafenviertel hat eine Menge an Attraktionen, darunter interessante
Museen, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten und gute Restaurants. Von dort weiter zum
Botanischen Garten und in die Art Gallery of NSW. Hier nehmen wir an eine Führung teil und
Einführung in die australische Kunstwelt und die besondere Kunst der Aborigines.
"Paint what you love and love what you paint" Von hier aus besuchen wir noch die
Andreas Cathedral, der Bischofssitz des anglikanischen Bischofs . Sehr schöne gotische
Fenster. Nach besinnlicher Pause zum Einkaufen und ins Hotel zum Ausruhen.
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Am Abend zur Oper. Es ist wieder fantastisch. Die Lichter des Hafen, sich im Wasser
spiegelnd, die Sternbilder des südlichen Himmels, das angestrahlte Gebäude, die gewaltigen
Stahlbetonbogen und die für eine italienische Oper interessierten Besucher, nett und leger.
Oberhalb der Bühne ein Laufband in englischer Übersetzung. In der Pause gibt es Wasser
kostenlos. Ria spendiert noch ein Glas Sekt. Wir sind beeindruckt.
Nach der Oper wieder mit U-Bahn zurück. An den Bahnsteigen gibt es besondere
Sicherheitszonen, die bewacht sind. U-Bahn-Wagen mit Blaulicht sind innen bewacht – abends
und nachts.
Im Bottleshop eine Flasche Wein und dann lassen wir den Abend ausklingen. Allmählich
fangen wir an Sydney zu lieben. Ein schöner Ort auf unserer Erde.
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Martin Place
O6.07.2001
Seit der zentrale, von modernen Bürohochhäusern flankierte Platz im Jahre 1971 für den
Autoverkehr gesperrt wurde, heißt es Bühne frei für alle möglichen Straßen-künstler.
Am liebsten während der Mittagszeit vor reichlich Publikum. Bester Platz für jede Art von
Darbietung ist das kleine Amphitheater nahe der Castlereagh Street. Eine stilvolle Kulisse
hat mit der altehrwürdig klassizistischen Fassade des General Post Office an der Ecke
George Street der Cenotaph mit den zwei bronzenen Soldatenstatuen gefunden. Immer am 25.
April, dem Anzac Day und Nationalfeiertag, findet an dem Kriegerdenkmal der traditionelle
Gedenkäkt zu Ehren der Veteranen statt (Explorer und CityRail-Haltestelle: Wynyard Station
/ Martin Place).
Wir gehen weiter zum QVB:
Queen Yictoria Building
Das schönste Einkaufszentrum der Welt- hat der französische Couturier Pierre Gardin den
verschnörkelten Konsumtempel gelobt (Explorer-Haltestelle). Also haben sich die aufwendigen
Instandsetzungsarbeiten der achtziger Jahre gelohnt, die dem abbruchreifen Komplex wieder
stilvolle viktorianische Eleganz einhauchten. Wie knapp 100 Jahre zuvor, als der
verschwenderische Prachtbau mit einer mächtigen Kupferkuppel gekrönt wurde. Heute
präsentieren Vitrinen im obersten Stock die Krönungsjuwelen des englischen Königshauses.
Ansonsten verteilen sich vornehmlich Modeboutiquen auf drei Ebenen. Das Untergeschoss
erfüllen aromatische Essensdüfte verschiedener Schnellimbisse. Eine Unterführung schafft
hier Zugang zur benachbarten Sydney Town Hall.
Uns war das ganze etwas zu teuer und so nahmen wir nur die Eindrücke mit auf dem Weg zur
Townhall in den Foodcourt. Anschließend besuchen wir noch einmal die Andreas - Kathedrale.
Dort hörten wir einem Orgelkonzert zu. Heute wollen wir auf jeden Fall noch einmal in das
Museum von NSW. Hier war eine Wanderausstellung "Renoir to Picasso (Masterpieces from
the Musee de Lórangerie, Paris) zu sehen. Wir bestaunen u.a. Modigliani, Monet, Cezanne und
Renoir.
Das ansonsten doch ärmlich wirkende Museum, woher auch die Kunstwerke, wenn keine
Kriegsbeute, war durch diese Ausstellung sehr gut besucht. Wir genossen diese fachlich gut
informierte Führung. Unsere "Führerin" brachte sehr viel Hintergrundwissen mit,
so dass wir ihr besonders interessiert zuhörten. Nach dem europäischen Teil nun noch
einmal zur Kunst der Aborigines. Vom Museum zur St, Mary Cathedral. Das vielgerühmte Mosaik
konnte leider nicht besichtigt werden, denn die Krypta war geschlossen.
Paddington
07.07.2001
"Wir sammeln laufend neue Eindrücke" Marsch nach Paddington:
Liebevoll restaurierte viktorianische Terrace Houses schmücken viele Straßen dieses
beliebten Wohnviertels (z.B. Oxford Street und Paddington Street). Knapp 4000 dieser
schmalen Reihenhäuser mit schmiedeeisernen Balkonbrüstungen wurden zwischen 1860 und 1890
in -Paddo- errichtet. Damals bereits standen an der Oxford Street die mit dicken Steinmauern
eingefriedeten Victoria Barracks. Eine riesige Anlage, die noch heute militärisch genutzt
wird - obwohl als größtes australisches Baudenkmal im Georgian Stil von immens
historischem Wert. Rund 700 Meter weiter stadtauswärts gruppieren sich samstags zahlreiche
Marktstände zum farbenfrohen Paddington Bazar (395 Oxford Street), auf dem vor allem
originelles Kunsthandwerk feilgeboten wird. Eine attraktive Einkaufsmeile ist der Abschnitt
~, der Oxford Street zwischen Shadforth Street und Elizabeth Street.
Besuch der Aborigines Gallery. Preiswert schöne Poster erstanden. Ansonsten sind die
Preise nicht niedrig. Weiter zur Townhall. Heute gehen wir hinein und hören einem
chinesischen Kinderchor zu. Anschließend die ganze George Street hinunter nochmals zu The
Rocks.
Sydney Town Hall
Wieder viktorianische Architektur vom Feinsten Doch das eigentliche Schmuckstück der
1889 fertiggestellten Konzerthalle wird erst im Innern sichtbar: die mit weit über 8000
Pfeifen ausgestattete Orgel, deren Spiel die hervorragende Akustik der holzgetäfelten
Centennial Hall erst richtig zur Geltung bringt (CityRail-Halt).
08.07.2001
King Cross – Museen
Heute besuchen wir einmal unser Viertel. Der Markt ist herrlich. Wie Flohmarkt. Ein
chinesischer Masseur massiert öffentlich auf einer fahrbaren Bahre einen "
Patienten".
Kings Cross
Mit den Amüsiervierteln anderer Hafenstädte der Welt kann es Sydneys heißestes
Pflaster nicht aufnehmen. Schon gar nicht tagsüber, wenn lautes hektisches Stadtleben die
Straßen erfüllt. Dann präsentiert sich selbst der verrufene Abschnitt der Darlinghurst
Road zwischen Bayswater Road und Fitzroy Gardens eher bürgerlich.
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Walter Jansen
Walter Jansen befindet sich im Ruhestand und hat nun endlich die Zeit gefunden seinem grossen Hobby dem "Reisen" nachzugehen. Neben seiner Frau und seinen Kindern sind Filmkamera und Fotoapparat dabei seine treuesten Reisebegleiter. Aber auch seine Gitarre darf nicht fehlen. Mit ihr bringt Walter Jansen vielen Menschen Unterhaltung und Freude. Besonders unterwegs bringt das Gitarrenspiel Menschen zusammen und Freundschaften werden durch die Musik leicht angebahnt.
Sein meist besuchtes Land ist Nord Amerika. Aber auch Malaysia, Australien, Neuseeland und einige Laender Afrikas faszinierten und inspirierten Walter Jansen zu weiteren Reiseabenteuern. Die naechste groessere Reise ist bereits in der Planung. Eine Reihe asiatischer Laender wird dieses mal das Ziel sein. Ganz neue Eindruecke und Abenteuer werden Gelegenheit zu weiteren Berichten geben.
www.reisekladde.de/
Kontakt via: kontakt@reisekladde.de
© Copyright für Artikel und Bilder liegen beim Autor
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Nachdem Kings Cross mit einfachen, preiswerten Unterkünften und vielen erschwinglichen
Restaurants bei jungen Rucksacktouristen beliebt geworden war, hat auch die Schickeria
smarte Seiten des einst verpönten Viertels entdeckt und sucht abends nur allzu gern die
jeweiligen Szene-Lokale und In-Restaurants auf.
Museumstag. Also zum Australian Museum. Kurz reinschauen. Wir stellen fest, dass wir
diese Art naturwissenschaftlicher Museen schon in Washington und Chikago zur Genüge gesehen
haben, also wieder raus. Weiter zum Museum of Sydney (MOS).
Der Vorplatz ist originell angelegt. Spätestens der "Wald" aus Stahl-Sandstein
und Holzstämmen, Symbol der ersten Begegnung von Aborigines und Europäern, animiert zum
Besuch des unkonventionellen Museums, das sich phantasievoll mit der Sozialgeschichte der
Stadt befasst. Performance ab 2.00 Uhr, daher kein Eintritt.
Thema: Aborigines. Ein Aborigene zeigt uns welche Stimmungen man einem Didgeridoos
entlocken kann. Faszinierend, wie er das Instrument beherrscht. Kinder werden mit kleinen
Holzschlegeln als Rhythmusgruppe mit einbezogen.
Nächste Etappe: Coffs Harbour - Gold Coast
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