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Reisebericht Malakka |
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Malakka, Malaysia
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Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2004
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
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Von Tioman kommend erreichen wir nach langer Fahrt mit einem Bus Malakka an
der Westküste Malaysia's.
Da Ary von den Babas und Nyonyas gelesen und gehört hatte, und auch über deren angeblich gute
Küche zu erzählen wusste, quartierten wir uns in einem "Baba Huys" ein,
... mitten im Chinaviertel, ... mitten im Leben.
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MELAKA
...wo die alte Zeit noch lebendig ist

Kirchen, Tempel, Moscheen |
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Eingangsschild vom Baba House
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Melaka war bereits im 15. Jahrhundert der grösste Handelshafen in Süd-Ost-Asien.
Der Handel mit China, Indien, Thailand und Indonesien machte diese Stadt wohlhabend, aber natürlich
auch attraktiv für Eroberungsgelüste aus Europa. Portugiesen, Franzosen, Engländer und
Holländer stritten sich über die Jahrhunderte um diese Stadt.
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"Christchurch" und "Stadthuys"
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Ary vor der Kirche
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alte Windmühle
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Man sieht dies noch heute am historischen Stadtbild im Zentrum, das eindeutig holländisch gepägt ist.
Das "Stadthuys" (1645) mit Uhrturm und die "Christchurch" sind bekannte Zeugen
dieser Zeit.
Porta de Santiago war einst das Eingangstor zum zerstörten Fort A'Formosa (1512) und ist Zeuge
aus der Portugiesischen Besetzung ebenso wie die St. Paul's Church aus dem Jahre 1521.
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Stadt-Impressionen
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Interessant und geschäftig geht es in "Chinatown" zu, mit den überquellenden
Antik-Shops und alten chinesischen Tempel in den schmalen Gassen.
Alles erscheint etwas altmodisch und aus
einer anderen längst vergangenen Zeit zu kommen. Doch die Touristen lieben diese Atmosphäre ebenso
wie...
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Baba House
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Gerhard beim indischen Essen
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Die lauten Nachtmärkte, ....
musizierende Künstler in den engen Strässchen, ....
die schaukelnden, bunten Lampions der Tempel, ....
ein Drink in schwül-heisser Nacht zwischen Gar- und Grill-Küchen auf der Strasse, ...
fremdartige Gerüche und Düfte einsaugend ...
ja, ...
die Nachfahren der ersten Einwanderungs-Generation der Chinesen, die Babas und Nyonyas pflegen
bis heute noch Ihre Tradtionen und Ihre bekannt gute Küche.
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Eine Fahrt auf dem Melaka-River, - einem schmutzigen Fluss mit geringer Tiefe - gibt Einblicke auf
die alten, auf Holzsteltzen gebauten Häuser und auf das Leben am Fluss frei.
Eher wie eine braun-schwarze Kloake windet er sich träge und stinkend durch niedrig hängende
Brücken über die der Verkehr schwappt. Und bei Ebbe kommt man eh nicht sehr weit voran.
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Malakka am Fluss
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Heute hat Malakka nicht mehr die grosse Bedeutung früherer Zeiten. Mit grosser Kraft versucht man
zwar wieder an diese grosse Handelstradition von früher anzuknüpfen und an dem allgemeinen
wirtschlichen Boom Malaysia's teilzuhaben. Neue Shopping-Centers, Wohnkomplexe und Appartement Häuser
sind sicher eine Bereicherung Malakkas. Doch den entzückenden und reizenden Charm des altmodischen
Chinaviertels werden sie niemals haben.
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am Fluss
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am Fluss
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Am Busbahnhof etwas ausserhalb warteten wir auf unseren Bus, der uns zurück nach
Singapur bringen sollte. Wir haben dieses Mal
etwas mehr Zeit zum Kenenlernen dieser Stadt eingeplant.
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Gerhard Waldner
Geboren in Ludwigshafen am Rhein, war Gerhard schon seit frühester Jugend an vom Reisefieber gepackt.
Meistens mit Fahrrad und Motorrad bereiste er über 60 Länder. Auch als er 1974 die
Planex GmbH, Technik in Textil in Ludwigshafen gründete, nahm er sich immer wieder genügend Zeit,
ferne ihn interessierende Gebiete zu entdecken.
Seit dem Jahre 2000 lebt er mit seiner Javanesichen Frau Wandhansari und Tochter Kimberly grösstenteils
in seinem Haus in Bali, auf der Insel zu der er sich immer wieder hingezogen fühlte. Die mehr als 17.500
Inseln des Indonesichen Archipels liegen nun vor seiner Haustür zur Erkundung bereit.
Ferien-Bungalows in Bali, Indonesien:
http:/www.villa-orchid-bali.de/
Kontakt via: mail@WorldTravelReports.com
© Copyright für Artikel und Bilder liegen beim Autor
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