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Reisebericht Sumatra |
Bukit Lawang |
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KURZREISE NACH BUKIT LAWANG
Trekkingtour im LEUSER NATIONALPARK
BUKIT LAWANG UND TANGKAHAN
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Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2010
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
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Der vierwöchige Besuch meiner Schwester Uta, mit Freunden zu uns nach Bali zu kommen war bereits seit langem geplant,
so dass wir genügend Zeit hatten einige interessante Tagestouren innerhalb Bali's für sie und ihre Freunde aus-
zuarbeiten. Um alles etwas interessanter und abwechslungsreicher zu gestalten wurden noch zwei einwöchige Kurzreisen nach
Nord - Sumatra und nach Flores (Komodo und Rinca) mit eingeplant. Beide dieser Reiseziele beherbergen noch eine
einzigartige vom Aussterben bedrohte Tierwelt. In Sumatra im dichten Urwald des ueber1500 Hektar großen Leuser
Nationalparks, leben noch ca. 5000 Orang Utans in freier Wildbahn in diesem dichten Regenwald. Dort befindet sich auch
eine Rehabilitations-Station für diese Tiere, die entweder aus einer langen Zeit der Gefangenschaft oder aus dem illegalem
Tierhandel kommend, wieder auf ein selbstständiges Leben in der Wildnis vorbereitet werden. In Komodo und Rinca sind es
die Urechsen , die Komodowarane, die hier noch überleben konnten und sich hauptsächlich auf diesen beiden trostlosen
Inseln in einem heißem Klima wohlfühlen
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Affenschaukel
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Neugieriger Blick auf unser Zelt
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Bukit Lawang, - der Berg oder das Tor zum Urwald - liegt ca. 100 km nördlich von Medan am Bohorok - River, einem klaren,
schnellen Dschungelfluss an dessen Ufern sich kleine Restaurants, Losmen und einfache Bungalow - Anlagen reihen. An
Wochenenden ist Bukit Lawang beliebter Ausflugs- und Erholungsort für Familien aus Medan, die dem stinkigen und
lärmenden Moloch entfliehen wollen; wenn es auch nur für einen Tag ist.
Der Flug von Denpasar mit Air Asia nach Jakarta verlief problemlos, nur das fünf stündige Warten auf den Flieger nach
Medan war etwas ermüdend. Abgeholt wurden wir vom Inhaber des Garden Inn, Pak Fadill, Boss eines einfachen von uns
vorgebuchten rustikales Restaurants, mit angeschlossenen Bungalows. www.bukitlawang-gardeninn.com,
e-mail: fadill36@gmail.com
Hp. 0813 968 43 235 oder 0812 635 56 285
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AUF INS PARADIES

Ausspannen in Bali
umgeben von Orchideen und Reisterrassen
villa-orchid-bali .de
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Ihr scheint es zu schmecken
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Nach 3 Stunden Fahrt konnten wir unser sparsames Gepäck endlich schultern, um auf schmalen Pfaden entlang des Bohorok
- Flusses unserer Unterkunft zu erreichen. Die Landschaft wirkte schon gewaltig auf uns. Der klare, manchmal auch reißende
Bohorok River wird von beiden Seiten von steil aufragendem dichtem Regenwald eingerahmt, der undurchdringlich erscheint.
Alle von uns waren sich einig, dass wir die Orang Utans nicht nur von der Plattform der Rehabilitation - Station aus
sehen und beobachten wollten. In freier Wildbahn im Dschungel, verbunden mit einer Übernachtung im Zelt, das war sicher das
geeignete und wildnisgerechte Abenteuer um den Regenwald, mit seine Fauna und Flora hautnah zu erleben. Bang Fadill stellte uns
seinen Guide Bang Bucur zur Verfügung, der in aller Kürze sein bewährtes Team von zwei Trägern Bang Putra
und Bang Indra sowie Bang Tiar als Koch engagierte. Am nächsten Tag nach dem Frühstück standen wir
gestärkt bereit, um uns in unser Trekkingabenteuer zu stuerzen.
Zu fünft, ... Uta mit ihren Freunden Michelle und Peter, sowie Gerhard und Yuni, plus unserer
Mannschaft, alle mit Rucksäcken schwer bepackt, brachen wir auf. Zunächst marschierten wir flussaufwärts,
bis wir auf der gegenüber liegenden Seite die Orang Utan Reha Station sahen und uns von einem Einbaum oder auch Raft
(dug out canoe) über den Fluss bringen ließen. Diese kleinen Boote sind an einem über den Fluss gespannten
Seil befestigt und werden nur durch die Strömung und durch Steuerung mit dem Ruder an das andere Ufer getrieben.
Von jetzt an folgten wir einem steilen Dschungeltrail der uns schon nach kurzer Zeit den Schweiß aus allen Poren trieb.
Wir merkten alle sofort, das wird kein Spaziergang und auch keine normale Wanderung, es ging wirklich ans Eingemachte.
Stolpernd, kletternd, strauchelnd und manchmal kriechend stiegen und hangelten wir langsam vorwärts, immer nach oben,
bis wir endlich eine Höhe von 1000 Meter erreicht hatten und hier eine erste kleine Rast einlegten.
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AUF INS PARADIES

Ausspannen in Bali
umgeben von Orchideen und Reisterrassen
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Die aggressive Minna
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Wir waren inzwischen wieder aufgebrochen, als plötzlich Unruhe aufkam. Bucur unser Führer hatte als erster eine
Orang Utan Frau mit Baby entdeckt. Das ist Minna ! rief er uns zu, .. eine alte Bekannte von der Reha Station; aber
Achtung ! sie ist aggressiv und gefährlich. Geht nicht zu nahe ran ! ...dies war seine Warnung an uns. Das hatten wir
auch nicht vor, obwohl jeder von uns noch schnell ein Foto schießen wollte. Eher drängten wir nun eilig zurück, als
dieser rothaarige, wuchtige Urwaldaffe sich von Baum zu Baum immer näher auf uns zu bewegte. Wahrscheinlich hatte
dieses Orang Utan Weibchen irgendwann einmal schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, denn eine große Narbe
verunzierte seine Stirn und einer ihrer Finger schien auch zu fehlen. Der Eindruck auf uns war Respekt einflößend
und imponierend anzuschauen, wie sich dieser Urwaldbewohner bedachtsam und sicher im dichten, grün-schwankendem
Urwald - Labyrinth, im Baum- und Lianen - Dickicht fortbewegte.
Unsere Gangart in diesem ungewohnten Umfeld verlief nicht so elegant, zügig und trittsicher, wir kamen zwar langsam,
aber ebenfalls vorwärts. Nach weiteren zwei Stunden rasteten wir erneut - zu unserer aller Freude - an einem ziemlich
finsterem Dschungelbach in dem sich einige ungewohnt flache, wie Flundern aussehende Schildkröten gegenseitig bekämpften.
Nur spaerlich blitzten einige Sonnenstrahlen durch diese Wildnis. Gerhard streifte sich einige Blutegel von den Beinen,
bevor wir alle unseren -Bungus- den mitgeführten Reise- Proviant, mit Reis, Gemüse und etwas Hühnchen in Empfang nahmen
und hungrig aus dem Papier schälten. Den Nachtisch hielt Bang Putra zwischen seinen Füßen; einige Ananas schnitt er
gekonnt in handtellergroße saftige Scheiben die er uns zielsicher zu warf.
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Die Kunststücke finden Interesse
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Jetzt hat sie unsere Früchte entdeckt
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Die ersten Schritte fielen uns nicht leicht. Die üppige Mahlzeit zerrte noch etwas an unserer Kondition bis wir
endlich unseren Rhythmus wieder fanden. Wir mussten ja noch vor Einbruch der Dunkelheit eine Stelle am Bohorok -
River erreichen, an dem unser Zelt und die Kochstelle eingerichtet werden sollte. Ein kurzer Halt war
zwischendurch immer möglich und willkommen, besonders wenn uns Bang Bucur auf etwas Interessantes aufmerksam
machen konnte. Kleine, kunstvoll geformte Röhrchen die aus dem Boden ragten, stellten sich als die Ein- und
Ausflugslöcher von Honigbienen heraus die ihre Nester tief in die Erde eingegraben hatten. Würmer schaufelten
quittengelb gefärbte Erde aus dem Boden, die sich zu auffallend niedlichen Türmchen bildete. Unscheinbare Gewächse,
Blätter und Blüten, erkannte Bang Bucur als Heilpflanzen, die heute noch von der Bevölkerung als Medizin gegen
unzählige Krankheiten genutzt werden, während die Pharma-Industrie immer noch nach weiteren Heilpflanzen zur
medizinischen Verwertung im Dschungel sucht. Vom Chininbaum schabten wir etwas von dieser bitter schmeckende
Rinde ab und versuchten uns immun zu machen gegen alle Unpässlichkeiten die noch kommen sollten. Der
Glaube daran soll ja ebenso wichtig sein wie die Wirkung an sich.
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AUF INS PARADIES

Ausspannen in Bali
umgeben von Orchideen und Reisterrassen
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Romantisches Abendmahl im Zelt
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Am späten Nachmittag, wir hatten einen supersteilen Abstieg, mehr rutschend, an
Wurzeln haltend und klammernd überwunden, als wir unseren Übernachtungsplatz an einer Biegung des Bohorok Rivers,
verschmutzt, abgekämpft und müde erreichten. Unser Schlafplatz war schnell aufgebaut, einige Holzstangen mit
Plastikplanen abgedeckt und schon war das provisorische Zelt bewohnbar. Ebenso fix wurde eine Kochstelle in
gleicherweise überdacht, denn mit einem Regenschauer war immer zu rechnen. Bang Tiar, unser Koch war ab sofort
in seinem Element. Während wir faulenzend herumlagen und unsere Wunden leckten, später dann den Bohorok River näher
in Augenschein nahmen, brannte schon das Holzfeuer und das Essen war aufgesetzt.
Bitte Weiterlesen
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Gerhard Waldner
Geboren in Ludwigshafen am Rhein, war Gerhard schon seit frühester Jugend an vom Reisefieber gepackt.
Meistens mit Fahrrad und Motorrad bereiste er über 60 Länder. Auch
während seiner beruflichen Tätigkeit nahm er sich immer wieder genügend Zeit,
ferne interessante Gebiete zu bereisen und zu entdecken.
Seit dem Jahre 2006 lebt er mit seiner
Balinesischen Frau Yuni grösstenteils
in seinem Haus in Bali, auf der Insel zu der er sich immer wieder hingezogen fühlte. Die mehr als 17.500
Inseln des Indonesichen Archipels liegen nun vor seiner Haustür zur Erkundung bereit.
Ferien-Bungalows in Bali, Indonesien:
http:/www.villa-orchid-bali.de/
Kontakt via: mail@WorldTravelReports.com
© Copyright für Artikel und Bilder liegen beim Autor
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Man sieht es: Gerhard & Yuni hat es geschmeckt |
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Reiseberichte aus Indonesien:
Bali, Nusa Lembongan
Bali, Ubud
Bali, Ubud-Abangan
Bali, Ubud-Bedulu
Bali, Ubud-Pejeng
Bali, Ubud-Keliki
Flores, Kelimutu
Flores, Larantuka
Kalimantan, Banjarmasin
Kalimantan, Cempaka
Kalimantan, Loksado
Sulawesi, Palu
Sumba, Pasola-Fest
Sumatra, Bukit Lawang
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