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Reisebericht Kalimantan |
Loksado |
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Süd - Kalimantan - Loksado
Dschungel - trekking durch die Meratus Bergen
Süd Kalimantan
Loksado
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Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2008-2009
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
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Eine der schwierigsten Fahrten, vom fahrtechnischen Standpunkt aus gesehen waren, die 15 km nach
Haratai und weiter zum Air Terjun. Dies war kein Weg, sondern nur eine steinige, schwierig zu
bewältigende, nicht enden wollende nass-schmale Holper-Spur. Jetzt überließ ich Yuni das Moped,
denn auf diesem Schotter- und Lehm- Trail war mit meinem originellen Hubkonzert keine Schau mehr
zu machen. Nunmehr waren saubere Fahrkünste notwendig geworden. Als Sozius mit Yuni als Fahrerin
begab ich mich ab sofort in sichere Hände. Ich konnte Yuni bereits vorher bewundern wie sicher
und vertrauensvoll sie über wackelige Hängebrücken fuhr, die sich bei jeder Überfahrt sofort und
wie von selbst in schwingende Bewegungen brachten. Da oft Bretter fehlten oder nur lose aufgelegt
waren, gab es beim Befahren jedes mal knallende Schläge und man tat gut daran, Gas zu geben um
möglichst schnell und in einem Rutsch ans andere Ufer zu kommen. Ein guter Rat: Nicht nach
rechts und links und vor allem nicht nach unten zu schauen. Immer nur das andere Ufer im Visier !
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AUF INS PARADIES

Ausspannen in Bali
umgeben von Orchideen und Reisterrassen
villa-orchid-bali .de
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Reis waechst an steilen Berghängen
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Bei unseren Wanderung durch das Dayak Gebiet, kamen wir durch Dörfer
wie Tanuhi, Kantawan, Balai Haratai, später auch nach Malaris, das
leicht von Loksado aus zu erreichen ist. Die Langhäuser sind zwar
dort noch vorhanden und zeugen vom früheren Leben der Dayaks in
diesen großen Gemeinschaftshäusern. Wir erfuhren von 2 jungen Dayaks
, - die in einem kleinen Info-Bale in Malaris sehr sachkundig
Auskunft geben konnten, - dass auch die Dayaks heute moderner und
besser in ihren eigenen getrennten Häusern leben möchten. Und das
sah man auch in Malaris. Allerdings fanden wir auch ein total neu
erbautes Langhaus mit zentralem Großraum, allerdings nur für
religiöse Zeremonien und Veranstaltungen, dem ungefähr 50
Einzelräume rundherum angegliedert wurden. So koennen Familien die
von entlegenen Gebieten ankommen, an den mehrtägigen Festlichkeiten
teilnehmen und sind dabei gut untergebracht. Klar, dass junge
Menschen bei solchen Treffen Kontakte knüpfen und Freundschaften
schließen. Unsere zwei Experten im Banjar - Bale bestätigten uns
aber auch, dass die weitere Kommunikation wie überall heute über das
Handy und per sms erfolgt.
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AUF INS PARADIES

Ausspannen in Bali
umgeben von Orchideen und Reisterrassen
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Verlassene Langhäuser der Dayaks
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Der Tourismus spielt noch keine große Rolle in Süd - Kalimantan. Die meisten
Menschen sind Waldarbeiter oder Farmer und sind damit beschäftigt das anzubauen was man dem
gerodeten Boden abzuringen vermag. Das ist unter anderem Reis (Wald - Reis / nasi hutan).
Man sieht diese Reispflanzen nicht wie gewohnt auf Feldern oder Terrassen, sondern für uns
überraschend an gelichteten Hängen der Berge, da wo man den Dschungel für diesen Anbau gerodet
hat. Die geschlagenen Baumstämme liegen dabei quer an den steilen Bergrücken und erleichtern die
Arbeit des Pflanzens und des Erntens und verhindern gleichzeitig ein Abrutschen. Ernten kann man
hier aber nur einmal jährlich. Der Reis kommt bestimmt nicht an die Qualität heran, die man in
Bali vorfindet geschweige derjenigen aus Thailand. Der Reis ist ungewohnt im Geschmack und nicht
einfach mit den Händen zu essen, da er sich nicht mit den Fingerspitzen formen und zum Mund
führen lässt. Immer wieder verkrümelt er trotz intensiver Bearbeitung und nur mit Geschick und
einer gekonnten Vermischung mit weiteren Beilagen, schafft man es ohne Löffel und Gabel den
Hunger zu stillen. Nebenbei gesagt, er ist zwar sättigend, aber nicht besonders schmackhaft.
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AUF INS PARADIES

Ausspannen in Bali
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Yuni's Notizen über Dayak-Kultur in Malaris
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Eine kleine Ölpalme (kelapa sawit) bietet dem Bauer dieser Region eine weitere
Einnahmequelle die er zwischen dem gerodeten Dschungel anpflanzt. Sie bringt allerdings wenig
Ertrag und hat gegenueber der großen Ölpalme, die im Plantagenanbau serienmäßig Ernten erbringen
kann, einen Nachteil.Candle Nut (kemiri) ist ein nussartiges Gewürz ohne das man in Indonesiens
Küche nicht auskommt findet man um Loksado überall, ebenso eine Art Kartoffel (singkong / ubi ).
Pohon Kayu Manis, Zimt - Bäume sind eine weitere
Einnahmequelle für die Bauern. Die Rinden dieser Bäume werden nach
einem gewissen Alter abgeschält und zum Trocknen ausgelegt. Während
des Trocknungsvorganges rollt sich die Rinde zu den uns bekannten
Zimtröllchen von alleine zusammen und würzt die Luft wie in der
vorweihnachtlichen Küche bei uns. Auf einer unserer Wanderungen
trafen wir Pak Hendra , als er mit seinem Motorrad auf dem Weg zum
Händler im Dorf unterwegs war. Seine Zimtstangen verkauft er dort -
so wie er uns erzählte - für 5000 Rupiah (0,5 US $/2009) das Kilo !
Wenig später erstanden wir dann zwei Kilo Zimtstangen beim Händler
für 6000 Rp./Kilo. Zuhause lieben wir es den Kaffee ab uind zu mit Zimt, manchmal auch mit Cardamom
zu verfeinern.
Bitte Weiterlesen
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Gerhard Waldner
Geboren in Ludwigshafen am Rhein, war Gerhard schon seit frühester Jugend an vom Reisefieber gepackt.
Meistens mit Fahrrad und Motorrad bereiste er über 60 Länder. Auch
während seiner beruflichen Tätigkeit nahm er sich immer wieder genügend Zeit,
ferne interessante Gebiete zu bereisen und zu entdecken.
Seit dem Jahre 2006 lebt er mit seiner
Balinesischen Frau Yuni grösstenteils
in seinem Haus in Bali, auf der Insel zu der er sich immer wieder hingezogen fühlte. Die mehr als 17.500
Inseln des Indonesichen Archipels liegen nun vor seiner Haustür zur Erkundung bereit.
Ferien-Bungalows in Bali, Indonesien:
http:/www.villa-orchid-bali.de/
Kontakt via: mail@WorldTravelReports.com
© Copyright für Artikel und Bilder liegen beim Autor
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