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Reisebericht Kalimantan |
Banjarmasin |
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Süd - Kalimantan - Banjarmasin
vom 27.12.08 bis 07.01.09
Süd Kalimantan
Banjarmasin
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Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 2008-2009
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
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Am 27.12.2008 war es soweit. Wir starteten von Denpasar / Bali aus mit
Lion air über Surabaya
nach Banjarmasin, die grosse Hafenstadt am Zusammenfluss des Martapura Flusses mit dem mächtigen
Barito Fluss in Südkalimantan. Spät abends erreichten wir nach einer 45 minütigen Fahrt mit
dem Taxi durch teilweise überflutete Strassen unser Hotel Midoo. Der Eingang war so dicht zugeparkt
, so dass wir unser Gepäck durch ein Fenster nach Innen reichen mussten; wir selbst kletterten und
krochen danach ebenso zur Rezeption vor. Natürlich nehmen wir diese Umstände nicht all zu
tragisch; wir reisen meistens mit einem low level Budget,
da ist man einiges gewohnt.
Die darauf folgende Nacht im SAS - Hotel hat uns
auch gereicht. Die Zimmer sind zwar gross und gut ausgestattet, aber den Lärm des uralten Stromgenerators
von 18.00 bis 21.00 Uhr war dann doch zu viel des Guten. An ein ent- spanntes Ausruhen nach einer Tagestour,
daran ist hier nicht zu denken. Interessanterweise nehmen einheimische Gäste solche Belästigung mit der
notwendigen Gelassenheit hin, ohne aufzumucken oder sich zu beschweren. Am späten
Nachmittag schwirren
massenhaft nach Hause fliegenden Schwalben zu Ihren Unterkünften zurück und mit lautem Gezwitscher segeln
sie vor drei gegenüber liegenden bunkerähnlichen Betonklötzen vor Ihren Einflugslöchern. Mit Stacheldraht
sind diese Häuser im oberen Bereich abgesichert um den kostbaren Inhalt vor Dieben zu schützen.
Schwalbennester sind für reiche Chinesen in Singapore oder Hongkong ein teures
Aphrodisiakum und
natürliches Mittel zur Erhaltung der Jugend und Schönheit. Irgendwann legt sich der Lärm und
der Himmel wird nicht mehr durch diese Vögel sondern durch die hereinbrechende Abenddämmerung
zur Nacht.
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AUF INS PARADIES

Ausspannen in Bali
umgeben von Orchideen und Reisterrassen
villa-orchid-bali .de
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Leben am Martapura Fluss
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Einfaches Reisen, mit dem Lonely Planet in der Tasche, ist zwar manchmal
unbequem, entschädigt aber durch nette Erlebnissen mit gleichgesinnten Menschen und belastet
die Reisekasse weniger.
Am nächsten Morgen beganen wir Banjarmasin zu erkunden und versuchten gleichzeitig unsere
weiteren Reiseziele zu planen und festzulegen. Wir fanden dann auch sehr schnell in
Pak Yuliansyah
einen erfahrenen Guide, der wohl freiberuflich für eine Reiseagentur
(Arjuna Satrya Wisata Putra) arbeitet und daher ziemlich selbstständig unsere Wünsche und Vorstellungen umsetzen konnte.
Ein netter, hilfreicher Mann, der auch immer pünktlich und mit Rat und Tat zur Verfügung stand.
Zürst zog es uns natürlich aufs Wasser um diese wichtige und bedeutende Handelsstadt von ihren
Lebensadern aus kennenzulernen. Dazu zählen nicht nur der grosse Barito Fluss und der
einmündende Martapura Fluss sondern auch der Kuin- und der
Alalak Fluss, neben vielen
Verbindungskanälen und Kanälchen. Das wirkliche Leben und die Verhältnisse, wie diese
Menschen wohnen, leben und arbeiten, kann man am besten von einem Boot aus kennenlernen.
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Klotok's drängen sich an die Anlegestellen
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Morgens um 5.00 Uhr, bei leichtem Regen und noch stockfinsterer Nacht
erwischten wir zu dieser frühen Stunde einen Ojek Fahrer (Motorradtaxi), der Yuni und mich
aufsteigen liess und zum vereinbarten Treffpunkt chauffierte. An einem verfallenen Anlegesteg
am Martapura - Fluss warteten wir auf unser Boot. Von überall her dröhnten zu dieser frühen
Stunde bereits die ersten Rufe des Müzzin aus den Lautsprechern der umliegenden Moscheen,
während die Stadt noch im Schlaf lag. Der nun heftiger werdende Regen traf uns voll durch das
lecke Dach bis wir endlich eine trockene Stelle gefunden hatten, von der aus wir immer noch einen
guten Blick auf den nächtlichen Fluss und den sich verstärkenden Schiffsverkehr hatten.
Unser Boot würde sicher in Kürze ratternd anschaukeln, wir wollten es nicht verpassen.
Langsame Schlepper, kleine Fischerboote, und rasend schnelle Langboote,
sogenannte Klotoks passierten uns schemenhaft mit einem Höllenlärm. Krampfhaft versuchten wir
unser vereinbartes Boot auszumachen das sich uns hier nähern und abholen sollte.
Geschafft, es war endlich so weit. Das Boot war grösser als wir annahmen und hatte sogar ein
Dach, bei diesem Wetter zum Wohlbefinden seiner Gäste sicher ein Vorteil. Vorher waren bereits
einige Passagiere aufgenommen worden, wir waren also die Letzten die einstiegen. Unsere Fahrt
stromabwärts Richtung Barito - Fluss konnte nun beginnen.
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AUF INS PARADIES

Ausspannen in Bali
umgeben von Orchideen und Reisterrassen
villa-orchid-bali .de
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Schwimmender Warung mit treibenden Wasserpflanzen
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Sofort aufgefallen sind uns Wasserpflanzen (Eceng gondok) die
in grossen Mengen, ja zusammengeballt und zusammengeschoben wie
Inseln langsam im Fluss dahinzogen, später im Barito noch in viel grösserem Umfange.
Und Yuni bemerkte: Bei uns in Bali wachsen Pflanzen in unseren Fischteichen, zwar nicht so riesig
wie hier, aber oft mit vielen violetten Blüten-Dolden zur Freude von uns und unseren Gäste.
(www.villa-orchid-bali.com) Gemächlich schaukelten wir durch die Dunkelheit, bis wir nach einiger Zeit vereinzelte Aussetzer
des Motors vernahmen.
Die Fahrt wurde dadurch immer langsamer, und unser Bootsführer war
gezwungen einen günstigen Platz am Ufer anzusteuern um Abhilfe zu schaffen. Schon entkleidete
sich ein junger Bursche und nur mit Unterhose, das Küchen- messer im Mund, tauchte er unter das
Boot um die Schiffsschraube von dem sich eingefangenen Müll zu befreien. Es gelang ihm
verhältnismässig schnell den Kahn wieder flott zu bekommen. Unsere Vermutung, dass hier Routine
durch häufiges Abtauchen in die Tiefe im Spiel war, bestätigte sich noch auf dieser Bootsfahrt.
Noch zwei weitere Male durften wir die Geschicklichkeit und das Lungenvolumen des schmächtigen
Tauchers bewundern.
Bitte Weiterlesen
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Händler auf dem Sungai
Martapura
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Schwimmender
Markt von Kuin
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Gerhard Waldner
Geboren in Ludwigshafen am Rhein, war Gerhard schon seit frühester Jugend an vom Reisefieber gepackt.
Meistens mit Fahrrad und Motorrad bereiste er über 60 Länder. Auch
während seiner beruflichen Tätigkeit nahm er sich immer wieder genügend Zeit,
ferne interessante Gebiete zu bereisen und zu entdecken.
Seit dem Jahre 2006 lebt er mit seiner
Balinesischen Frau Yuni grösstenteils
in seinem Haus in Bali, auf der Insel zu der er sich immer wieder hingezogen fühlte. Die mehr als 17.500
Inseln des Indonesichen Archipels liegen nun vor seiner Haustür zur Erkundung bereit.
Ferien-Bungalows in Bali, Indonesien:
http:/www.villa-orchid-bali.de/
Kontakt via: mail@WorldTravelReports.com
© Copyright für Artikel und Bilder liegen beim Autor
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