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Reisebericht Rajasthan |
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RAJPUTANA ist der historische Name Rajasthans
das Land der Wüstenkönigen
Rajasthan / Rajputana
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Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 1996/97
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
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Das nächste Projekt von KD (Kerala Discovery) wurde nach einer sorgfältigen Vorbereitungszeit von fast 3 Jahren eine glanzvolle Premiere in der Reisezeit 1996/97. Da wir mit dem Landadel der Rajputenfamilien eine Reise ins alte
Rajasthan machen, wählen wir auch den alten Namen dieser Wüstenregion: Rajputana.
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Bunte Farbtupfer in karger Wüstenlandschaft:
Rajasthans Frauen
(Foto: Marion Baumgart)
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Möchtest Du Dich "in die Wüste schicken" lassen? Dem höfischen Lebensstil
der Royal Families des heutigen Rajputen-Adels beiwohnen, geführt vom Fürsten die wilde
Vergangenheit in prachtvollen Forts und Palästen lebendig werden lassen? Dann wähle die
RAJPUTANA-DISCOVERY!
Auf Kamelen & Ochsenkarren durch Wüsten & malerische Dörfer. Burgen, Forts,
Paläste - Maharaj Chandra (Foto unten) führt uns persönlich auf den Spuren einer
kriegerischen Vergangenheit.
Erwarte aber auch dort nicht den perfekten 4-Sterne-Luxus! Deine Gastgeber pflegen nach wie vor
den trad. fürstlichen Lebensstil - ihre prachtvollen Trutzburgen hingegen sind vom Zahn der Zeit
benagt, die alten Möbel der Gästezimmer angestaubt und die Uniformen der Diener haben Flecken
& Flicken.
Doch gerade das macht die nostalgische Atmosphäre dieser Reise aus - und die vielfältigen
Mahlzeiten sind auf jeden Fall
königlich!
Ich habe lange gezögert, in den Norden Indiens zu ziehen. Es ist doch bekannt, daß von
allen Touristen, die Indien besuchen, der größte Teil nach Rajasthan kommt. Da waren wir
von Kerala doch verwöhnt: Auf Vettikavumgal waren wir im Umkreis von etwa 100 km die einzigen
weißen Reisenden.
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Aber dann habe ich doch die Einladung der Fürsten angenommen und lernte Chandra und seine
liebenswerte Familie kennen. Sein voller Name und Titel ist Maharaj Chandrashekhar Singh of Raoti,
und wenn 11 Generationen zuvor sein Ahnherr nicht der 2. Sohn des Maharajas, sondern der Erstgeborene
gewesen wäre - dann wäre Chandra heute der amtierende Maharaja von Jodhpur.
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Dem höfischen Lebensstil der Royal Families
des heutigen Rajputen-Adels beiwohnen
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Für ihn wäre es ein zweifelhaftes Glück - für uns Pech. Denn dem Luxustourismus,
der im Maharaja-Palast Umaid Bhawan zu Jodhpur flaniert, dem wollen wir ja möglichst ausweichen.
Und deshalb zeigt Dir die RAJPUTANA DISCOVERY, daß man lediglich ein paar Kilometer von den
Trampelpfaden der Großtouristik abweichen muß, um das farbenprächtigste Indien in
seiner vollen Ursprünglichkeit zu erleben.
Rajasthan-News
(Aus den TravelNews - akt. 18.8.01)
Auch in der Tharwüste des indischen Nordens betrögt die Grundreisezeit nun 21 Tage - wie bei
unseren anderen Discoveries aufzustocken auf 28 Tage. Oder auf Wunsch noch lönger. Hauptgastgeber
bleibt der Maharaj Chandrashekhar Singh of Rathor (Chandra) aus der königlichen Familie des Maharajas
zu Jodhpur. Er und seine Familienangehörigen begleiten und betreuen uns fast auf der gesamten
Rajputana-Discovery. Nicht dabei ist Chandra auf unserem Ausflug nach Jaisalmer: Dort sind wir unter der
Obhut von Prinzessin Divya und wohnen in der pröchtigen, über 200 Jahre alten Nachana-Haveli
ihres Vaters, des Maharaj Kishan Singh of Nachana. Ebenfalls nicht dabei ist Chandra in der
Verlöngerungswoche. Aber Chandra ist für alle Stationen die "Schlüsselfigur" -
im wahrsten Sinne: Die Royal Families des Rajputenadels pflegen engste Kontakte, und Chandra ist in
diesen Kreisen sehr beliebt. Durch ihn öffnen sich für uns die schweren Tore zu den Burgen und
Palösten seiner Freunde. Dennoch ist er weder hochnösig noch distanziert, und niemand von uns muß
einen Nachhilfekurs in höfischer Etikette belegen - unsere Göste bestötigen das gern.
Die neuen Routen von 2000 haben sich bewöhrt: Die 3 Tage im Chandelao Garh als Gast von
Thakur Pradyuman Singh und seiner Familie sind bei unseren Gösten besser angekommen als erwartet.
Safari mit trad. Kamel-Karren, Besuch urspr. Dörfer, Wüstenwanderung, Candlelight-Dinner auf
dem Dach des Castle Chandelao.
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Bernd Symons
Bernd Symons, Betriebswirt aus dem Rheinland, machte nach seiner Heirat mit
einer Inderin aus Kerala Mitte der 80er Jahre sein Hobby zum Nebenberuf.
Nach seiner "Kerala-Discovery"-Philosophie erlebt der Urlauber eine
erlebnisaktive Begegnung mit dem faszinierenden Süden und Norden Indiens. Unser Teilnehmerlimit
verhindert den Ausbau einer touristischen Infrastruktur in den besuchten Dörfern. Du findest
also wie unsere bisherigen Gäste "Dein" ganz privates Indien noch ursprünglich vor.
weitere Reise-Informationen hierzu:
http://www.kerala-discovery.de/
Kontakt: Kerala-Discovery@t-online.de
© Copyright für Artikel und Bilder liegen beim Autor
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Neue Gastgeber ab 2001: 2 Tage sind wir Göste der Familie des Kanvar Shivpratap Singh of Bhenswara.
Er kümmert sich in seinem alten Ravla Bhenswara selbst um uns, und auf seiner Safari hat er meist das
Glück, uns den wilden Leoparden in freier Wildbahn zeigen zu können - ausführlicher Bildbericht
im Rajputana-Traumheft! Von Bera führt der Weg nach Udaipur über Ranakpur. Die pröchtigen
Sakralbauten der Jains in Ranakpur gehören zum Weltkulturerbe - ein weiteres Highlight auf unseren
neuen Routen.
Auf der Sonderreise im November übernachten wir künftig auch im Fort Nimaj und zum
Pushkar-Festival in Komfortzelten mit Einzelbetten und eigenem Bad - mitten auf dem größten
Kamelmarkt der Welt.
Selbst wenn Du bereits in Rajasthan warst - wenn Du Chandra wiedersehen und Dich von Bhavna
verwöhnen lassen möchtest, wenn die Stippvisiten in Jaisalmer und Udaipur zu kurz waren
und Du jede Menge Neues in Zentral-Rajasthan entdecken möchtest - ein Mitreiseantrag findet
sich auf der hinteren Umschlagseite der KD-Hefte!
Bernd Symons
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