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Oregon Dunes – über Eugene nach Salem
24. April 2000
Wir Fahren Richtung Süden und erreichen die Oregon Dunes National Recreation Area hinter
Dunes City.
Der ADAC vermerkt: Als sei ein Stück Sahara im Nordwesten angeschwemmt worden, breitet sich
am 70 km langen Küstenstreifen Oregons zwischen Coos Bay und Florence eine wunderschöne
Dünenlandschaft aus.
Manche der vom Wind geriffelten Berge aus feinem graugelben Sand sind
bis zu 160 m hoch. Hier und da hat sich ein Wäldchen Platz geschaffen oder breiten sich
Flecken von Gras aus, das sich mit seinen Wurzeln auf dem losen Grund festkrallt. Als im
Landesinnern Berge aus Sandstein Verwitterten, trugen Flüsse und Bäche das Material an die
Küste und lagerten es dort auf höchst malerische Weise ab.
Zahlreiche Wanderwege führen durch die exotische Landschaft. Wir genießen die nette Aussicht
von einer Plattform und fahren zurück dann über den HWY durch langgedehnte Wälder und fahren bei
Eugene auf den I 5 North bis Salem. Besuch im Walmart und dann zum Motel 6.
Mount St Helens - Mount Rainer NP
25. April 2000
Von Salem fahren wir Richtung Norden auf dem I 5 und biegen bei Vancouver (Oregon) auf den
HWY 503 N weiter nach Amboy und dort zum Mount St. Helens National Volcanic Monument
Headquarters. Von Ferne sahen wir den berühmten Vulkan und wollten nahe an ihn ran. Doch
leider war der Zugang wegen der Witterungsverhältnisse noch nicht möglich. Da eine
Weiterfahrt nicht möglich ist, fahren wir zurück und dann bei Castle Rock auf den HWY 504.
Hier wird die Fahrt insofern interessant, da wir uns über das Ausmaß der Eruption 1980
anhand der Aufforstung eine Vorstellung machen können.
Was war geschehen? Es begann im März 1980. eine Serie von Eruptionen erschütterten den
2949 m hohen Vulkan. Am 18. Mai, um 8.32 Uhr, schließlich zerstörte der Vulkan sich
selbst. 400 Höhenmeter einer Gipfelflanke sprengte er weg. 57 Menschen kamen ums Leben. Die
Wucht des Naturereignisses ließ über die 7 km entfernte Windy Bridge einen 360 Grad
heißen Feuersturm mit einer Geschwindigkeit von 400 km /h hinwegrasen. Rund 600
Quadratkilometer verwandelten sich in schlackengraue Wüste. Heute überall frisch
aufgeforstet. Hinter Toutle, die ganze Gegend ist noch gekennzeichnet fahren wir Auf HWY 508
dann auf HWY 12 East weiter. die Pässe in Richtung St. Helens sind auch hier geschlossen.
Wir beschließen in Richtung Mount Rainer National Park weiterzufahren. Uns gefällt diese
urwüchsige Landschaft und wir gelangen nach langer Fahrt durch die Einsamkeit bis Packwood.
Hier im frisch renovierten Crest Lodge übernachten wir. Nachts hören wir die Wölfe
heulen.
Mount Rainer
26. April 2000
Bei herrlichem Sonnenschein verabschieden wir uns und bleiben noch ein wenig auf dem HWY 12.
Halten an, um einige Aufnahmen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Pflanzen zu machen.
Die Sonne scheint gespenstisch durch die hohen Tannen. Hier und da flitzen kleine
Eichhörnchen und springen behänd und lautlos von Zweig zu Zweig. Ria und Christian suchen
mit Ihren Kameras nach geeigneten Motiven.
Wir verlassen den HWY 12 und biegen ab auf HWY 123. Unser Wagen zieht uns mit kräftigem
Motor die Passstraße hinauf. Plötzlich sind wir in Schnee und Eis. Durch einen großen
Kahlschlag auf der Linken sehen wir einen riesigen weißen Klotz aus Schnee und Eis, ein
faszinierender Anblick fern und zeitlos, Mount Rainer. Mit 4292 Metern ist er der König der
Vulkanberge der Kaskaden. Ein strahlend weißes Haupt aus Eis und Schnee. Jährlich sorgen
ca. 30 m Neuschnee dafür, dass sich an diesem imponierenden Erscheinungsbild nichts
ändert. Leider ist die viel gerühmte Pflanzenwelt, die von Blumenwiesen bis zu den
tiefgrünen Wäldern aus zottigen Hemlocktannen und Ehrfurcht gebietenden Zedern nur zu
erahnen. Schnee bedeckt die Erde ums. Ein Bach stürzt sich rauschend in die Tiefe. ADAC:"
Seine majestätische Erscheinung ist an klaren Tagen von mehr als 100 km zu sehen und
liefert den Bewohnern von Seattle ihr liebstes Postkartenmotiv." Wir fahren auf der
serpentinenreichen Straße wie in einer Bobbahn. Rechts und links hoch gefräster Schnee.
Auf der Passhöhe fahren wir auf HWY 410 weiter in Richtung Tacoma. Wir halten noch an
einigen wunderschönen Aussichtspunkte und gelangen nach Enumclaw und biegen auf S 169. Ria
hatte auf der Karte eine "besondere Attraktion" entdeckt. Über ein paar verwinkelte
Abzweigungen fährt sie uns in den FLAMING GEYSER STATE PARK.
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