|
Super 8 ist wieder unsere Absteige. Anschließend besuchen wir wieder einmal einen WAL Mart.
McDonald ist wieder Hoflieferant. Christian steht bald vor dem Hauptgewinn des
Monopolyspiels. Ria legt eine Flasche Wein
aufs Band an der Kasse. Doch leider wird sie uns an der Kasse weggenommen: "Sonntags
nie!"
Im Gemeide-Blatt von Waycross sind ca. 180 Kirchen oder kirchliche Gemeinschaften
aufgelistet. Zum Beispiel: Church of Christ Written in Heaven oder Power House of Faith oder Shekinah
Glory Fellowship.
Von Waycross nach Savannah
Ostermontag, 13. April 1998
Beim Verkauf von Häusern wird die Nähe guter Schulen betont. Bei den Grundrissen
amerikanischer Häuser fehlt der Flur. Fast alle Häuser haben begehbare Kleiderschränke,
Küchen sind eingebaut. Toning beds werden angeboten "Bräunungsstudios" und das
bei der Sonne hier. Irgendwo ist ein "Crawfish-festival". Wir fahren von Waycross auf
den HWY 84 East Richtung Savannah. Es geht durch ein Dorf namens Offermann
"The future plan for it today". Ein Bus mit "State Prisoner" arbeitet an den
Straßen. Vor Jesup endlich Baumwollfelder, die gerade geerntet waren. Eine
Baumwollpflückmaschine steht noch auf dem Acker. Ria und Christian fahren an ein noch nicht
geerntetes Baumwollfeld und fotografieren.
Tafeln am Wege. Life Reader, Bike-line.
God bless our troops and their families.
Trees grow jobs off Mobile Homes appliance.
Kinder: Happy Eastern for yesterday.
Wir fahren an Brunswick vorüber auf dem I 95 North und parken am Visitor Center in
Savannah.
Savannah ist Georgias älteste Stadt (1733) und neben Charleston die besterhaltene
Kolonialstadt am Atlantik. Am Wasser drehte sich früher alles um "King Cotton" und
noch heute verfügt Savannah über den wichtigsten Hafen dieser Region. Heute ist Savannah
eine typische Touristenstadt. Der alte Bahnhof ist umgebaut zum Touristcenter. Deutsche in
Hülle und Fülle. Trolleyfahrten, Kutschfahrten, Busfahrten werden angeboten. Our feed are
made for walking und so maschieren wir los. Die Stadt wirkt britisch. Nur der Verkehr ist
fürchterlich. Zum Park hin wird es ruhiger. Viele Antiquitätenläden und immer wieder
bildschöne Möbel.
Das Wetter ist einfach toll und wir genießen diesen Rundgang. Bei UPS geben wir die gut ein
Dutzend Postkarten auf, die dann erst Wochen nach unserer Rückkehr den Empfänger erreichen
Nach dem Rundgang geht es ab nach Westen in Richtung Macon. Auf dem I 16 West fahren wir
auch durch Belfast und Dublin. Irische Ortschaftsnamen überall. Wir suchen ein Motel mit
Einkaufsmarkt. Doch wir müssen weiter. In Macon hatte Christian uns bereits ein Travelodge
ausgesucht. Das Haus wird von einer indischen Familie geführt. Hier ist ein Indoorpool und
das hat Folgen für mich. Doch zuerst wider ins Einkaufsparadies. DILLARD; JC-PENNY; K-MART;
WAL MART; BOOKS & MILLION. Es findet sich wieder alles ein. Abends natürlich ko.
Macon
Dienstag, 14. April 1998
Ausschlafen, denn es regnet. Wir bummeln wieder durch unsere Mall. Christian gewinnt bei Big
Mac einen Cheeseburger, knapp den Hauptgewinn verfehlt.
Wir kaufen Jeans für Christian. Ich kaufe mir eine TMEX mit 2 Zeiten für 28$. Abends
schafft es Christian mich in den Swimmingpool zu locken. Er übt mit mir. Toll! Danach
Resteessen, lesen.
Atlanta – das junge Gesicht des Südens
Mittwoch, 15. April
Wir haben schlecht geschlafen. Wir verabschieden uns von unserem indischen Manager. Er
wünscht uns " a carefully drive". Noch 68 Meilen bis zur Hauptstadt Georgias. Wir
fahren auf dem Interstate 75 weiter nach Atlanta. Am Straßenrand arbeiten wieder State
Prisoners. Vor Atlanta ein Truck nach dem anderen. Christian hatte uns ein Travelodge Hotel
ausgesucht gegenüber Hilton und Mariott. Ich gehe zuerst rein und frage für 3 Tage. Ein
Angestellter : Nein, nur für 2 Tage 89$. Ich sage: "AAA-Member". Daraufhin: 69$ plus
tax. Christian zieht wie vereinbart das Couponheft. Antwort: 42$ und 1Tag Fr/Sa für 52$
plus tax. Die Chefin muß entscheiden. Sie stimmt zu. Wir erhalten hier in downtown ein
schönes Zimmer. Das Hotel wird zur Zeit renoviert. Leider ist der Swimmingpool daher nicht
benutzbar.
Nach kurzer Ruhe erkunden wir die Stadt. Wir schlendern die PEACHTREE AVE hinauf, wo
Bankenfassaden und Konzernzitadellen in den Himmel wachsen. Atlanta, so ist zu lesen, hat in
seiner kurzen 150 jährigen Geschichte eine Karriere von der Eisenbahnkreuzung im
Niemandsland zur modernen, aufstrebenden Kapitale absolviert. Der Weltkonzern COCA COLA, die
Fluggesellschaft DELTA AIRLINES und das Kabelfernsehen CNN sind nur drei Beispiele, ja 1996
wurde sie sogar olympisch.
Das PEACHTREE CENTER ist eine zentrale Mall mit Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Cafes
und überdachten Zugängen zu mehreren Hotels. Hier in downtown herrscht ein großer
Unterschied zwischen dem Straßenleben und dem Innenleben in den klinisch wirkenden
Riesenhotels. Das Plaza muß wohl ein Scheich gebaut haben. Es sieht aus wie ein Traum aus
1001 Nacht. Große Hallen, riesige Teppiche und tausende Glühbirnen und exklusive
Ledergarnituren. Wir gehen zu MACY´s und kaufen für Christian Shorts.
|