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Reisebericht Los Angeles / Death Valley / Grand Canyon
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Unsere erste Reise nach Nord Amerika
Drei im Wilden Westen -1
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Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 1996
Altersgruppe des Autors: über 60 Jahre
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Braunschweig - Hamburg - Paris - Los Angeles - Death Valley - Grand Canyon
Hamburg, dem 25.März 1996
Seit 4.30 MEZ wach. Reisefieber. Um 6.00 kommt das Taxi und fährt
uns zum Flughafen Hamburg - Fuhlsbüttel. Die neue Abflughalle ist
einfach toll. Einchecken. Das Gepäck geht gleich weiter über Paris
nach Los Angeles. Toll. Boarding-Card gleich auch für Paris bis LAX.
Paris. Der Flughafen CDG (Charles – de - Gaulle ist wirklich riesig.
Die Strassen und der moderne TGV-Bahnhof sind grandios.Eine Boeing
747/400 schluckt uns wie der Walfisch Jonas.Im Flugzeug zwei Filme
auf der 9905 km langen Reise in den Wilden Westen.
Die Maschine fliegt mit 900 km/h. Verspäteter Start, da
Ladeprobleme. 14.00 Uhr take off. Christian ist zum Hoffotografen
bestimmt worden. Wir spielen 17 + 4 und Mau Mau. Es ist 23.20 MEZ.
Christian hat besondere Fähigkeiten Essensnachschub zu besorgen.
Rechts neben mir schläft eine Amerikanerin schon stundenlang. Ich
beneide sie. Ria versucht es ebenfalls mit der AIR FRANCE-
Augenbinde. "Die toten Augen von London!" Der Flug verläuft gut.
Kurz vor 16.00 Uhr Ortszeit landen wir in LA. In Deutschland ist es
1.00 MEZ. Temperatur LA 14 Grad C. Im Flugzeug hatten wir schon die
Einwanderungspapiere ausgefüllt Check out.
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Von einem riesigen Bild ist Präsident Bill CLINTON watching you."The
President of the United States of America wellcomes you!"
Wir werden zu den "immigration desks" geleitet. Es geht relativ
zügig voran. Hier und da Stichproben, wahrscheinlich auf
Lebensmittel. Der Officer ist freundlich und gibt uns das Visum für
3 Monate. Gepäck ist vollzählig. Der Zoll lässt uns ohne Kontrolle
durch. Wir gehen weiter zu den Shuttle - Bussen der rental-cars.
Der HERTZ-Bus kommt und zügige Abwicklung beim Vermieter. Ein
SABLE. Tolles Auto, fast neu. Ria ist clever und lässt sich das Auto
erklären. Wir verlassen den HERTZ -Parkplatz mit einem freundlichen:
Gute Reise!
Auf nach Anaheim. Die Strassen haben riesige Nummern. 405 North
oder 405 South.An sich sehr einfach. Die Einfädelung an den Highways
ist hier durch eine Ampel geschaltet. Jedes Auto wird einzeln
„reingelassen".
In Richtung Anaheim verfahren wir uns. Wir suchen ein BEST
WESTERN Motel.
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In Anaheim halten wir an einem Supermarkt, um zu fragen, wie man zu
den Motels kommt, die wir immer vom Highway aus sahen, aber nicht
wussten wie wir dorthin gelangen konnten. Zwei ältere
Amerikanerinnen halfen sofort. Sie erklärten uns nicht nur geduldig
den Weg, sondern eine von ihnen rief sogar bei BEST WESTERN an und
reservierte dort für uns. Es ist dunkel und wir sind doch schon rund
um die Uhr wach. Ria soll eine "couple of miles" fahren und dann
fänden wir BEST WESTERN. Ich fragte eine Gruppe Jugendlicher, die
alle bemüht waren uns zu helfen. Eine Mischung von Rassen, durch
deren Sprachverständnis fand ich nicht durch. Dank des
Jugendtrainers kamen wir bis Disneyland. Hier lag BEST WESTERN etwas
versteckt. Doch endlich fanden wir hin. VISA-Karte. ROOM 517. Ria
stellte gleich fest, dass das Badezimmer überflutet war. Zimmer 508.
Alles ok. Kaffeemaschine, 2 Queensbetten und Fernseher.
Zu den Motels kommt häufig man über die
Abfahrten BUSINESS-LANE Es ist 21.00 Uhr Ortszeit. In Braunschweig
bereits 6.00 früh. Nun sind wir etwa 25 Stunden wach. schlafen,
schlafen, .... Wir sind im Wilden Westen !
Los Angeles (Stadt)
26.März 1996 Disneyland
"Drittgrösste Stadt der USA,
Wirtschaftszentrum von Südkalifornien, 3,5 Mio. Ew.; auf einer über
40 km breiten Küstenebene am Pazifik; mehrere Univ., Kongressstadt;
Filmmetropole :Hollywood; Schiff- u. Maschinenbau, Flugzeug-, Auto-,
Elektro-, Nahrungsmittel- u. a. Ind.; grosse Erdöllager im
Stadtgebiet; überseehafen; 3 grosse Flughäfen; starker
Fremdenverkehr. L. A. war Austragungsort der Olymp. Sommerspiele
1932 u. 1984. – 1781 als spanische. Missionssiedlung gegründet
Bertelsmann Universallexikon 1995"
Wir sind früh wach. Der Fernseher hat eine
Computerspieleinrichtung like NITENDO. Christian-13 Jahre - darf
schon ab 6.00 Uhr spielen. Um 8.00 Uhr zum amerikanischen Frühstück
nach DENNY´S. Nette Bedienung. Wir vergleichen sofort mit
Deutschland. Christian und ich sind von dem deftigen Frühstück
angetan. Coffee as much as you can drink." Anschliessend mit Shuttle
zu Disneyland.
Disney [-ni] Walt (Walter Elias), * 1901, †
1966, US-amerik. Filmregisseur, -autor u. -produzent; schuf
weltbekannte Zeichentrickfilme (»Mickey Mouse«, »Donald Duck«); auch
Dokumentarfilme (»Die Wüste lebt«); errichtete den Vergnügungspark
D.land bei Los Angeles. Da die Residentals (Einheimischen) heute
verbilligten Eintritt haben, lädt uns eine Kalifornierin ein, mit
ihr zu gehen. 24 $ statt 34 $.
Das Gelände hat riesige Ausmasse. Es ist die
meist besuchte Touristenattraktion Kaliforniens. Ob Mickey´s
Toontown oder Roger Rabbit oder die Lion King Parade. Zur Zeit
konnte man eine Reise durch 8 Phantasieländer machen. Herrliche
Bepflanzung des gesamten Geländes. Immer wieder ein wenig
amerikanische Geschichte verarbeitet. Es blüht alles und es ist sehr
warm Ich bewundere die Amerikaner mit welcher Geduld sie sich es
nicht entgehen lassen alle Attraktionen auch zu erfahren. Am frühen
Nachmittag verlassen wir das Gelände. Uns steckt noch die
„verlorene" Zeit in den müden Gliedern. Wir sind schnell wieder im
nahen Motel. Christian packt die Badehose aus und geht schwimmen.
Zum Abendessen zu Denny´s: PRIME RIB 7.99 $, inclusive Getränke,
soviel man will und TIP und TAX sind es dann 29.00$. Tip ist ca 15 -
20 % vor Steuern.
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Death Valley
27. März 1996
Um 4.00 früh, meldet sich Christian. Wir
alle waren um 19.00 Uhr zu Bett gegangen. So wurden wir auch früher
wach. Im 7.00 Uhr ging Christian in den Figurengarten am Motel in
Anaheim. Um 8.00 marschieren wir zum Frühstück nach DENNY`S. Es
schmeckte wieder vorzüglich. Wir brechen auf . Bei der Bezahlung
wurde für die Nutzung von NITENDO kräftig kassiert.
Ria bespricht mit uns unser Tagesziel. Las
Vegas durch das Death Valley. Wir tanken am Anfang der MOJAVE-Wüste.
Das Tanken ist überall anders. Hier: Alte Tankstelle. 20 $ an der
Kasse hinterlegen, dann tanken. Ein bestimmter Hebel muss umgelegt
werden. Ein netter Amerikaner hilft uns GREENHORNS. In Rosamond
Getränke gekauft. Lutz Offermanns hatte uns geraten, rechtzeitig :
VOLLER TANK und EISKüBEL MIT GETRäNKEN. Er hatte recht. Die Frau im
Shop, sagt, dass ihre Tochter in Deutschland, in Spangdahlem (Eifel)
stationiert sei. Sie wünschte uns ."Have a safe journey!" Auf dem
nahen AIRBASE landeten gerade die modernsten Bomber der USA,
Tarnkappenbomber . Diese Landschaft ist braun und trocken. Auf dem
HWY 190 geht’s ins TAL DES TODES. Wunderbare, bizarre
Felsformationen in vielfältigen Farben und zahlreichen Serpentinen.
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Salzwueste im Death Valley
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Karte Death Valley
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Endlose Strasse: 450 Meilen sollen es von LA
bis LAS VEGAS sein. Sandwanderdünen, Oasen, Salzseen. Herrliches
Wetter, kräftige Sonne und im Tal strenge Hitze. Wir flüchten uns
immer wieder ins Auto wegen der Klimaanlage und der Getränke. Ganz
allmählich kommt die Dunkelheit. Berauscht von diesem Erlebnis
werden wir langsam müde. Ria übernimmt die letzten ca. 100 Kilomter
nach LAS VEGAS. Wir verlassen Kalifornien und kommen in den
Bundestaat NEVADA. Plötzlich in der Ferne ein Lichtermeer: LAS
VEGAS. Wie eine Fata Morgana, mitten in der Wüste diese Stadt der
1000 Lichter. Wir hören im Radio, dass die Luxushotels für
knapp 20 $ übernachtung anbieten. Wir sind erschöpft und entscheiden
uns für eine einfaches Motel (Motel 8). Wir trinken erst einmal
Kaffee und wollen dann durch Las Vegas bummeln. Ria duscht und
erwischt eine Kakerlake: Ria macht einen Reim drauf:
"WENN KAKERLAKEN IN LAKEN KACKEN, WERDEN AUS
LAKENKACKER KAKERLAKEN"
Beeindruckender Bummel über Las Vegas BLV.
Märchenschlösser, Pyramiden, Phantasieschlösser als Hotels,
Märchenfassaden und jede Menge Kilowatt. überall Casinos, auch für
KIDS. Eine Märchenwelt des Mammons.Wieder zu DENNY´S: Prime Ribs for all with
scrabled eggs. Zurück ins Motel 8. Gut, dass drei Betten vorhanden
sind. Vom nahen Flugplatz starten die Flugzeuge wie
Mückenschwärme.Wir sind herrlich erschöpft und schlafen gut.
Fahrt nach Williams
28. März 1996
Nach dem Frühtstück Checkout. 4 $ zurück,
also übernachtung plus Kakerlake 59$. Fahrt durch das morgendliche
Las Vegas. Man ist der Märchenwelt entrissen. Blass und schmucklos
die vielen Spieltempel und Hotels. Wir müssen nach Süden, finden die
Ausfahrt nicht, so richten wir uns nach dem Sonnenstand. So finden
wir die 93 SOUTH. über Lake Mead geht es am HOOVER-STAUDAMM vorbei.
Dieser Staudamm ist ein technisches Wunderwerk: Dieser staut den
COLORADO - RIVER zum Lake Mead auf und ist mit seinen knapp 240 m
Höhe einer der höchsten Betonstaudämme der Welt.
Jetzt geht erst richtig durch die Wüste mit
Sandsturm. Vorbei an alten zerfallenen Gebäuden - wie im Film - .
Eine tote Landschaft. über Kingman fahren wir weiter auf dem
Interstate 40, - es ist hier die berühmte Route 66 - bis Williams.
überall 5 acres Land zu verkaufen. Wir haben gar nicht bemerkt, dass
wir aus der heissen Wüste in die Gebirgskälte fahren (6600 feet= 2200
m). Pullover und Anorak werden gebraucht. Wir essen in einer
Gaststätte für Holzfäller, wir sind DENNY´s verwöhnt! Faszinierend
auf dieser Route die amerikanischen Trucks. 75 Miles
Höchstgeschwindigkeit, die sie spielend meistern und an und uns
vorüberrauschen. In diesen Trucks ist eine Kombüse und auch eine
Schlafgelegenheit untergebracht. Die Truckfahrer leben darin oft mit
ihren Frauen und verdingen sich mit Mann und Wagen. Tankinhalt eines
Trucks, der 22 Meter lang sein darf: 800 - 1000 Liter. Manchmal
kommen auch riesige Campingwagen die an einer festen Stange einen
PKW hinter sich herziehen. Tagelöhner, die unterwegs sind von einer
Arbeitsstelle zur anderen? Manchmal auch Autos, die nur im
freiheitlichen Amerika existieren können und bei uns schon längst
zwangsverschrottet wären.
Wir kommen nach WILLIAMS und kehren bei Travellodge ein.
Das Motel ist preiswert und akzeptabel. 43 US$ für uns Drei.
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Grand Canyon
29. März 1996
In der Nacht Gewitter, es wird kalt. Als wir
um 5.00 Uhr Ortszeit erwachen - der Staat Arizona hat eine andere
Uhrzeit als Kalifornien - SCHNEE ! Ob wir überhaupt zum Grand Canyon
mit dem Auto fahren können?Zunächst trinken wir einmal Kaffee. Ria
telefoniert mit Oma. Um 7.30 ins Office: wir dürfen uns ein paar
Donuts nehmen. Man schlägt uns vor mit der GRAND CANYON RAILWAY von
Williams aus zu fahren. Kostenpunkt für uns 125,00 $ + Bus 60 $. Im
Prospekt steht: „The Williams Flyers departs Williams at 9:30 a.m.
sharp, arrives Grand Canyon 11:45 a.m.; departs Grand Canyon at 3:15
p.m sharp; and returns to Willimas at 5:30 p.m."
Im Zug bedient uns BRAD mit lauter Stimme
und breitestem Englisch, aber sehr zuvorkommend. Es gibt Kaffee oder
Cola und Western Musik zusätzlich. Der Gitarrist greift die
schwierigsten Bareegriffe kinderleicht. Christian und ich staunen
nur so. Ria unterhält sich mit einer netten Dame aus New York, die
jetzt in Kalifornien wohnt. Auf der Strecke zum Grand Canyon weite
Weiden und Rinderherden.
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Colorado River
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Grand Canyon
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überall noch Schnee. Nach der Ankunft mit
dem Bus in eine Lodge zum Mittagessen. Nach dem guten Essen eine
zweistündige Rundfahrt WEST am Grand Canyon. Imposante Anblicke.
Schluchten, die verschiedenfarbige Schichten zeigen. Oma hatte uns
aus Braunschweig telefonisch mitgeteilt, dass der Canyon zur Zeit
geflutet werde, was sehr selten sei. So sehen wir den Colorado-River
gestaut gestaut und geflutet, braun mit weisser Gischt. Durch den
Schneefall hatten wir absolut dunstfreie Sicht und einen Anblick,
der sehr selten ist, wie der Zugführer sagte. Auf der Heimfahrt
begeistert ein Banjo- und Geigenspieler. BINGO wurde gespielt. Nach
einem plötzlich Stopp des Zuges, wurden wir Zeugen eines
"Raubüberfalles mit Gefangennahme" durch einen Sheriff. Alles wie im
Wilden Westen! Nach der Rückkehr dieser tollen Fahrt essen und
einkaufen. Ein wunderschöner Tag geht zu Ende.
Colorado River:
Fluss im SW der USA, mündet mit einem Delta in den Golf von
Kalifornien, 2334 km. Der Mittellauf zerschneidet in tiefen Canyons
die bunten horizontalen Schichten der Colorado Plateaus, im 350 km
langen Grand Canyon bis 1800 m tief. aus: Bertelsmann
Universallexikon 1995
Durch die Wüste bis Indio
30. März 1996
Die Nacht der Bohneneinschläge. Das
Abendessen wirkte nach. Während wir im Travelodge-office bezahlen
hat uns ein älterer netter Amerikaner das Auto von Schnee befreit.
Er habe Verwandte in Oldenburg und freute sich deutsche Laute zu
hören. Er erklärte uns den Weg, den wir zu nehmen hätten sehr
ausführlich und wünschte uns auf Deutsch "Auf Wiedersehen! Have a
safe trip".
Es geht über Kingman und Needles auf den HWY
95 SOUTH in Richtung Blythe. In Kingman zu einerm WALMART. Jeans 19
$, Sommerhose 13$ usw. Ich bezahle mit Traveller-Schecks. Die
Kassiererin bittet mich, zu unterschreiben. First Name: VORNAME,
Last Name: FAMILIENNAME. Ich schreibe. Ich solle Walmart hinzufügen.
ich schreibe Walter Jansen . Sie bittet nochmals; ich schreibe
wieder Walter Jansen. Schliesslich sagt sie, sie mache es selber.
Anstelle Walmart hatte ich Walter verstanden.
Am Colorado-River entlang. Bei Parker verfahren wir uns und kommen
auf eine Nebenstrecke an riesigen Farmen vorbei. Auf den grossen
Farmhöfen stehen eine Vielzahl von Traktoren. Entlang der Strasse
eine kleine Start- und Landebahn für zwei kleine gelbe Flugzeuge. Es
geht weiter an zahlreichen kleinen Seen vorbei, wahrscheinlich
kleine Stauungen des Flusses. Von Blythe geht es auf dem Interstate
40 weiter durch die Wüste. Weit und breit beige - brauner Sand,
Steppe. Da wir in Arizona sind, muss auch bei Tageslicht mit
eingeschaltetem Scheinwerfer gefahren werden. Wir erreichen Indio,
einen herrlichen Badeort. überall „no vacancy", alles belegt. Es ist
Wochenende. Erstaunlich viel mexikanische Einwohner. Die Grenze ist
nicht weit. Auf dem Interstate 10 in Richtung LA weiter. Dort finden
wir ein Motel 6.
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Walter Jansen
Walter Jansen befindet sich im Ruhestand und hat nun endlich die Zeit gefunden seinem grossen Hobby dem "Reisen" nachzugehen. Neben seiner Frau und seinen Kindern sind Filmkamera und Fotoapparat dabei seine treuesten Reisebegleiter. Aber auch seine Gitarre darf nicht fehlen. Mit ihr bringt Walter Jansen vielen Menschen Unterhaltung und Freude. Besonders unterwegs bringt das Gitarrenspiel Menschen zusammen und Freundschaften werden durch die Musik leicht angebahnt.
Sein meist besuchtes Land ist Nord Amerika. Aber auch Malaysia, Australien, Neuseeland und einige Laender Afrikas faszinierten und inspirierten Walter Jansen zu weiteren Reiseabenteuern. Die naechste groessere Reise ist bereits in der Planung. Eine Reihe asiatischer Laender wird dieses mal das Ziel sein. Ganz neue Eindruecke und Abenteuer werden Gelegenheit zu weiteren Berichten geben.
www.reisekladde.de/
Kontakt via: kontakt@reisekladde.de
© Copyright für Artikel und Bilder liegen beim Autor
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Neben der Autobahn ein Hinweis in der
gleissenden Sonne auf ein State- Prison (Staatsgefängnis). Weiterer
Hinweis keinen Anhalter mitzunehmen. Wer will hier in der Dürre
ausbrechen, es sei denn der Gefangene sieht hier eine Fata Morgana.
Kein Streifenwagen von Polizei oder AAA. Hinweise, dass eine
Luftüberwachung stattfindet. Eine Panne möchte ich hier nicht haben.
Raststätten gibt es hier im Westen nicht. So genannte „rest-areas"
bestehen aus einer WC-Anlage und ein paar Sitzbänken und einigen
Turngeräten. Wir kommen aus der Wüste Arizonas wieder in die Wüste
Kaliforniens. Wir kommen nach Indio. Indio ist ein wunderschöner
Badeort mitten in der Wüste. überall hängen Schilder an den Motels
„no vacancy", belegt. Es ist Wochenende. Wir drehen eine Ehrenrunde
und verabschieden uns auf dem Interstate 10 Richtung Westen. Bald
finden wir ein Motel 6. Es ist heiss. Christian versorgt uns mit Eis
und findet raus, wie die Klimaanlage funktioniert. überall
mexikanische Gesichter. Naja, wir befinden uns nahe an der Grenze zu
Mexiko. Zum Abendessen zu EL TACO. Mexikanisch! Getränke darf man
nachfüllen, so oft man will. Neu Roadbeer. Von der Kälte sind wir zurück in die Hitze.
Unsere nächsten Etappen:
Hollywood - Los Angeles - Highway 101 - Monterey
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