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Reisebericht: Krüger National Park
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Reisebericht: Die Regenbogennation: Südafrika
Krüger National Park
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Reisetyp: Individualreise
Reisebericht aus dem Jahr: 1999
Altersgruppe des Autors: 45-60 Jahre
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Fahrt in den Krüger Nationalpark
28.März 1999
Es ist heiß. Nachdem unser Bus bepackt ist, fährt Saverio mit uns bis Nelsprüit. Dort
in der Nähe besuchen wir einen Botanischen Garten. An der Kasse sitzt eine Schwarze. Ich
bezahle den Eintritt und zeige meinen Rentner-Ausweis. Sie sagt nett, es sei ok., sie könne
nicht lesen. Ehrlich. Interessante Pflanzen und ein tosender Wasserfall, den wir natürlich
filmen. Nach dem Rundgang essen wir im Parkrestaurant. Die junge Bedienung spricht nur
Afrikaans, so versteht sie nicht, als wir ihr ein "tip" geben wollen. Erst im
danch folgenden Gespräch erklärt sie, dass sie nur gebrochen englisch spricht. Wir fahren
weiter über Hazyview zum Paul Krüger Gate.
Kruger (Nationalpark), auch Krüger Nationalpark, Naturschutzgebiet im Nordosten von
Südafrika. Der Park wurde 1898 zunächst als Wildreservat unter dem Namen Sabie Wildpark (Sabie
Game Reserve) von Paulus Krüger (afrikaans Paulus Kruger), dem damaligen Präsidenten von
Transvaal, gegründet. Im Jahr 1903 erweiterte man ihn und legte ihn mit dem
Shingwedzi-Schutzgebiet zusammen; 1926 wurde er in Kruger Nationalpark umbenannt. Seit 1927
ist er für die Öffentlichkeit zugänglich. Nachdem er mittlerweile nochmals erweitert
wurde, erstreckt sich der Park heute 320 Kilometer entlang der südafrikanischen Grenze zu
Moçambique und umfasst insgesamt eine Fläche von 19 485 Quadratkilometern.
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Im Park herrscht überwiegend flaches, weitläufiges Gras- und Buschland mit Steppen- bzw.
Savannenvegetation vor.
Hier sind 137 Säugetierarten heimisch, außerdem ungefähr 450 Vogelarten und 1 000
Reptilienarten. Zu den besonderen Säugetieren zählen vor allem Großwildarten, darunter
Elefanten, Nashörner, Giraffen, Löwen, Leoparden und verschiedene Antilopen.
Bemerkenswert sind weiterhin einige sehr seltene Tiere, die hier ebenfalls vorkommen, wie
das Breitmaulnashorn, der Rötelpelikan und die Afrikanische Fischeule.
Am Gate bezahlen wir den Eintritt pro Auto und Person. Die ersten Wildtiere - ohne Gitter
und trennende Gräben – sind die Antilopen.
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Antilopen, ältere Sammelbezeichnung für eine große, verwandtschaftlich nicht einheitliche
Gruppe von Wiederkäuern, die zur selben Familie gehören wie Rinder, Ziegen und Schafe. Die
Antilopen sind in dieser Familie der Hornträger Mitglieder verschiedener Unterfamilien. Die
Gruppe umfasst 150 Arten, von denen die meisten in Afrika und ein Teil auch in Asien leben.
In der Größe gibt es bei den Antilopen beträchtliche Unterschiede. So beträgt die
Schulterhöhe des winzigen Kleinstböckchens nur 25 Zentimeter, die der riesigen, maximal
680 Kilogramm schweren Elenantilope dagegen bis zu 1,80 Meter. Die Drehhörner einer großen
afrikanischen Antilope, des Kudu, werden bis zu 1,50 Meter lang. Im Unterschied zu Hirschen,
denen sie im Körperbau ähneln, besitzen Antilopen nicht gegabelte, hohle Hörner, die nie
abgeworfen werden. Antilopen sind außerordentlich flinke Tiere. Einige Arten erreichen
Spitzengeschwindigkeiten von nahezu 100 Kilometern pro Stunde. Viele Antilopen besitzen ein
auffallend gefärbtes Fell. Die einzelnen Arten bewohnen so verschiedene Landschaften wie
Steppen, Savannen, Sumpfgebiete, Halbwüsten und Wälder. Manche Antilopen sind
Einzelgänger, doch viele Arten bilden Herden.
Siehe auch Mendesantilope; Hirschziegenantilope; Blessbock; Ducker; Gazelle; Spießbock,
Südafrikanischer; Gnu; Kuhantilope; Impala; Ellipsen-Wasserbock.
Es dauert nicht lange, da sehen wir ein Giraffe, auf der viele Vögel sitzen. An den
Fühlern, die für die Giraffe wie Sensoren wirken, setzt sich oft Lästiges ab, wie
Insekten oder schmutz. Die Vögel befreien die Giraffen vom „Unrat" und werden darum
toleriert.
Mit der Giraffe, die meist in Gruppen von 3 – 7 Tieren auftreten , ziehen gerne die
Zebras und Gnus.
Giraffe, hinsichtlich der Körperhöhe größte lebende Tierart. Giraffen leben in
trockenen, mit vereinzelten Bäumen bestandenen Regionen südlich der Sahara. Das Männchen
erreicht eine Höhe von etwa 5,3 Metern und ist mit seiner 40 Zentimeter langen Zunge in der
Lage, bis hoch in die Akazienbäume hineinzulangen, deren Blätter zur Hauptnahrung der
Giraffen zählen.
Die Giraffe besitzt, wie die meisten anderen Säugetiere, nur sieben Halswirbel, die
allerdings äußerst stark verlängert sind, um den langen, muskulösen Hals zu stützen.
Wegen der großen Entfernung zwischen Herz und Kopf des Tieres ist das Gefäßsystem mit
Klappen ausgestattet, damit ausreichend Blut zum Gehirn fließen kann. Beide Geschlechter
tragen zwei oder vier kurze, stumpfe Hörner, die mit Haut überzogen sind. Mit ihrer langen,
beweglichen Zunge sowie der großen, muskulösen Oberlippe reißen Giraffen Blätter von
Bäumen. Die Tiere sind gelbbraun gefärbt mit kastanienbraunen Flecken. Diese Zeichnung,
die bei jeder Giraffe anders ist, lässt sie mit den ungleichmäßigen Schatten der
Vegetation verschmelzen. Mit zunehmendem Alter nehmen Giraffen eine dunklere Braunfärbung
an. In freier Wildbahn erreichen Giraffen ein Höchstalter von 26 Jahren, in der
Gefangenschaft maximal 36 Jahre.
Giraffen besitzen einen ausgeprägten Geruchssinn, ein gutes Gehör und äußerst scharfe
Augen. Sie versammeln sich in lockeren Herden aus zwei bis zehn Einzeltieren, zu denen immer
wieder neue Tiere hinzukommen, während andere abwandern. Jede Herde wird von einem
erwachsenen Bullen angeführt und besteht aus Kühen, Kälbern und noch nicht
geschlechtsreifen Männchen.
Wenn Giraffen galoppieren, setzen sie ihre Hinterfüße vor die Vorderfüße und
schwingen den Hals wie in Zeitlupe weit hin und her. Dabei können die Tiere eine
Geschwindigkeit von 56 Kilometern pro Stunde erreichen. Beim Gehen bewegen sie sich im
Passgang vorwärts und setzen die beiden Beine einer Seite gleichzeitig vor. Aufgrund ihres
großen Gewichts, durchschnittlich 800 Kilogramm, ist es ihnen unmöglich, morastige
Flächen oder einen Fluss zu durchqueren. Auf trockenem, festem Boden legen sie allerdings
große Entfernungen zurück und werden häufig Hunderte Kilometer von der nächsten
Wasserstelle entfernt angetroffen. Im Unterschied zu vielen Pflanzenfressern Afrikas ziehen
Giraffen in der Trockenzeit nicht fort, da sie sich von Blättern ernähren, die auch den
Großteil der benötigten Feuchtigkeit liefern. Giraffen halten länger als einen Monat ohne
Trinken aus. Die wenigen Male, die sie trinken, müssen sie ihre langen Vorderbeine weit
auseinanderspreizen, um an das Wasser heranzukommen. Aus diesem Grund grasen Giraffen auch
selten. Die Lautäußerungen der Giraffen bestehen aus klagenden oder tiefen Tönen. Für
gewöhnlich schlafen die Tiere im Stehen. Giraffen verteidigen sich, indem sie mit ihren
großen, schweren Hufen schlagen; ihr Hauptfeind ist der Löwe.
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In der Paarungszeit konkurrieren Männchen um Weibchen, indem sie ihre schweren Hälse
und Köpfe gegeneinanderschlagen. Ungefähr 15 Monate nach der Paarung bringt die Kuh ein
einziges Kalb zur Welt, das etwa 1,7 bis zwei Meter groß ist und schon 20 Minuten nach der
Geburt auf seinen Beinen stehen kann.
Nach etwa vier Jahren ist der Nachwuchs geschlechtsreif. Giraffen wurden einst wegen
ihrer dicken, lederartigen Haut stark bejagt. Heute sind es geschützte Tiere.
Wir kommen nur langsam voran, da eine Herde Affen sich auf der Straße vor uns tummelt.
Saverio fährt souverän an den Tieren vorbei ,und es fängt an zu regnen. Plötzlich ein
Löwe vor uns. Er trottet in aller Ruhe vor uns auf der Fahrbahn, schaut ab und zu zurück
und lässt uns dann endich vorbei. Der Löwe zählt zu zusammen mit dem Leoparden, Büffel,
Nashorn und Elefanten zu den "BIG FIVE".
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Löwe, neben dem Tiger größte Art aus der Familie der Katzen, deren Größe, Kraft
und Erscheinungsbild seit frühester Zeit die menschliche Phantasie beschäftigt. Früher
waren Löwen in ganz Afrika und von Europa bis in den Iran und nach Indien verbreitet. Um
1900 kamen Löwen in Syrien nicht mehr vor; in Eurasien leben Löwen nur noch im indischen
Gir Nationalpark und Löwenschutzgebiet. Heute kommen afrikanische Löwen noch südlich der
Sahara, u. a. im Serengeti Nationalpark in Tansania und im Krüger Nationalpark in
Südafrika vor. Diese drastische Einschränkung ihres Verbreitungsgebiets ist auf das
Vordringen des Menschen und seiner Haustierherden in die Savannen zurückzuführen. Da sich
Löwen in offenen Landschaften aufhalten, können sie von Jägern und Viehhirten leicht
erlegt werden. In Naturschutzgebieten sind sie ein großer Anziehungspunkt für Touristen,
und innerhalb der Schutzzonen ist ihr Überleben nicht gefährdet.
Löwen haben relativ kurze Beine, einen langen, muskulösen Körper und einen großen
Kopf. Die Männchen weisen eine Kopfrumpflänge von 1,7 bis 2,5 Metern auf, hinzu kommt der
Schwanz mit einer Länge von 90 bis 105 Zentimetern. Die Schulterhöhe erreicht 1,2 Meter,
und das Gewicht 150 bis 250 Kilogramm. Die Mähne bedeckt Kopf und Hals und reicht manchmal
bis zu Schultern und Bauch. Sie variiert in Länge und Farbe, von schwarz bis goldbraun.
Gesunde, gut genährte Löwen haben eine längere, vollere Mähne. Die kleineren, aber
ähnlich muskulösen Weibchen haben die gleiche goldbraune Farbe, tragen jedoch keine
Mähne. Das Brüllen eines Löwen kann man bis zu neun Kilometer weit hören. Meistens
brüllen die Tiere, bevor sie abends jagen, sowie nach einer erfolgreichen Jagd und in den
frühen Morgenstunden. In der offenen Savanne, ihrem Lebensraum, ziehen Löwen täglich etwa
acht Kilometer weit und verbringen nur zwei bis drei Stunden mit der Jagd; die übrige Zeit
ruhen oder schlafen sie. Löwen brauchen nicht jeden Tag zu jagen.
Beutejagd
Die Beutetiere der Löwen reichen von Schliefern bis zu Giraffen. Löwen bevorzugen
größere Huftiere wie Antilopen, Gazellen und Zebras, manchmal werden junge Nashörner,
Elefanten und Nilpferde erbeutet. Gejagt wird meist in den Abendstunden und hauptsächlich
von den Weibchen. Löwen schleichen sich vorsichtig an ihre Beute an, bis sie nahe genug
sind, um mit Geschwindigkeiten bis etwa 50 bis 60 Kilometern pro Stunde angreifen zu
können. Im Allgemeinen bringt die große Masse und Wucht des Löwen das Opfer zu Fall. Es
wird dann mit einem Biss in die Kehle erstickt. Nachdem Weibchen die Beute erlegt haben,
nähert sich das Männchen, um sich seinen Anteil am Fleisch zu holen. Manchmal jagt das
Männchen dann die Weibchen fort. Ein Löwe kann 40 Kilogramm Fleisch pro Mahlzeit fressen
und lässt anschließend vielleicht eine Woche verstreichen, bis er wieder auf die Jagd
geht.
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Walter Jansen
Walter Jansen befindet sich im Ruhestand und hat nun endlich die Zeit gefunden seinem grossen Hobby dem "Reisen" nachzugehen. Neben seiner Frau und seinen Kindern sind Filmkamera und Fotoapparat dabei seine treuesten Reisebegleiter. Aber auch seine Gitarre darf nicht fehlen. Mit ihr bringt Walter Jansen vielen Menschen Unterhaltung und Freude. Besonders unterwegs bringt das Gitarrenspiel Menschen zusammen und Freundschaften werden durch die Musik leicht angebahnt.
Sein meist besuchtes Land ist Nord Amerika. Aber auch Malaysia, Australien, Neuseeland und einige Laender Afrikas faszinierten und inspirierten Walter Jansen zu weiteren Reiseabenteuern. Die naechste groessere Reise ist bereits in der Planung. Eine Reihe asiatischer Laender wird dieses mal das Ziel sein. Ganz neue Eindruecke und Abenteuer werden Gelegenheit zu weiteren Berichten geben.
www.reisekladde.de/
Kontakt via: kontakt@reisekladde.de
© Copyright für Artikel und Bilder liegen beim Autor
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Fortpflanzung und Lebensdauer
Löwen sind polygam (sie paaren sich mit mehreren Partnern) und werfen alle 18 bis 26
Monate, in Gefangenschaft sogar einmal pro Jahr. Nach einer Tragzeit von 100 bis 116 Tagen
kommen zwei bis vier Junge (ausnahmsweise sieben) mit dichtem, geflecktem Fell zur Welt. Bei
der Geburt wiegen sie etwa 1,3 Kilogramm. Weibchen werden mit etwa drei Jahren
geschlechtsreif, Männchen mit fünf bis sechs Jahren. In Gefangenschaft können Löwen bis
zu 30 Jahre alt werden, in der Wildnis werden Männchen durchschnittlich zwölf Jahre,
Weibchen durchschnittlich 16 Jahre alt. Junge, sehr alte oder kranke Löwen können von
Leoparden oder Hyänen erbeutet werden.
Affen tummeln sich weiter vor unserem Auto. Am Sable-River steht ein riesiger
einsamer Elefantenbulle. Gerade noch vor Toresschluß erreichen wir unser Camp Lower Sable,
für uns 5 Personen zwei Schlafzimmer mit Dusche und eine gemeinsame Küche. Preis Rand 610
pro Tag. Die Cottages sind mit Reed bedeckt. Nach einem preiswerten Abendessen sitzen wir
noch vor der Hütte und diskutieren über Soziales.
Nächste Etappe: Lower Sable - Skukuza - Newcastle
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